
FPÖ – Brucker: Peinliche Posse um Sommernachtskonzert – SPÖ-Kulturpolitik völlig unglaubwürdig
Ludwig dreht zuerst Geldhahn zu, kürzt dann massiv und spielt sich als Retter auf – FPÖ fordert Kurswechsel in der Wiener Kulturpolitik
Scharfe Kritik übt der Kultursprecher der Wiener FPÖ, LAbg. Lukas Brucker, an der jüngsten Entwicklung rund um das Sommernachtskonzert der Wiener Philharmoniker vor Schloss Schönbrunn. „Was hier von SPÖ-Bürgermeister Ludwig geboten wird, ist eine peinliche Posse sondergleichen. Zuerst wird die Förderung komplett gestrichen, dann nach massivem öffentlichem Druck plötzlich doch wieder Geld locker gemacht – allerdings auf Kosten einer massiven Kürzung von ursprünglich 250.000 Euro auf nur mehr 100.000 Euro. Und am Ende inszeniert sich Ludwig auch noch als Retter dieses Konzertes. Das ist an Unglaubwürdigkeit kaum zu überbieten“, so Brucker.
„Die SPÖ zeigt einmal mehr, dass sie keine klare kulturpolitische Linie hat. Statt verlässlicher Rahmenbedingungen für international bedeutende Veranstaltungen herrscht Chaos und Beliebigkeit“, kritisiert Brucker. Das Sommernachtskonzert sei ein kulturelles Aushängeschild Wiens mit weltweiter Strahlkraft und dürfe nicht zum Spielball politischer Inszenierungen werden.
Der Wiener FPÖ-Kultursprecher kritisiert die generelle Schieflage in der Wiener Kulturpolitik. „Während linke Polit-Agitation und ideologisch geprägte Projekte – etwa im Umfeld der Wiener Festwochen – von Sparmaßnahmen weitgehend verschont bleiben, wird bei traditionsreichen kulturellen Einrichtungen und Veranstaltungen der Sparstift angesetzt. Das betrifft nicht nur das Sommernachtskonzert, sondern auch die Vereinigten Bühnen Wien sowie zahlreiche Wiener Museen.“
Brucker fordert einen grundlegenden Kurswechsel. „Die Wiener Kulturpolitik muss wieder auf Qualität, Verlässlichkeit und Fairness ausgerichtet werden. Die aktuelle SPÖ-Linie schadet dem Kulturstandort Wien nachhaltig. Es ist höchste Zeit für ein Umdenken.“
Klub der Wiener Freiheitlichen
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