
WKÖ-Rainer und Imlauer: KV-Verhandlungen im Hotel- und Gastgewerbe ohne Ergebnis
Gewerkschaften ignorieren wirtschaftliche Realität
Die Lohn- und Gehaltsverhandlungen für das Hotel- und Gastgewerbe sind heute ohne Ergebnis zu Ende gegangen.
„Die schwierige wirtschaftliche Lage, in der sich die Branche befindet, ist ein Faktum. Darüber können wir uns als Verhandler nicht hinwegsetzen. Auch ist 2026 nun das erste Jahr, in dem die finanziellen Auswirkungen des neuen Rahmenkollektivvertrags für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aber auch für Betriebe, spürbar werden. Dennoch haben wir unser Angebot nochmals deutlich nachgebessert und mit durchschnittlich 3 % einen mehr als fairen Vorschlag auf den Tisch gelegt“, erklären Alois Rainer und Georg Imlauer, Obmänner und Chefverhandler der gastgewerblichen Fachverbände in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).
ZWTL.: WIRTSCHAFTLICHE LAGE DER BRANCHE
Steigerungen bei Nächtigungszahlen und nominellen Umsätzen sind nicht mit steigenden realen Umsätzen oder gar steigenden Betriebsergebnissen gleichzusetzen. Das wird von der Gewerkschaft negiert.
Denn die Kosten für Vorleistungen wie Energie, Lebensmittel- und auch Mitarbeiter:innen sind in den letzten Jahren massiv gestiegen, und nur jeder zehnte Betrieb kann diese Kostensteigerungen über Preisanpassungen weitergeben. Die Folge: Die Betriebsergebnisse stagnieren seit 2019 oder sind rückläufig – sowohl in der Gastronomie als auch in der Hotellerie.
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