
Bundesheer: Ehrenpreis „Pro Defensione“ an Verteidigungsministerin Klaudia Tanner verliehen
Auszeichnung für herausragenden Einsatz zur Stärkung der militärischen Landesverteidigung
Am Mittwoch, dem 8. April 2026, wurde in der Maria-Theresien-Kaserne der Ehrenpreis „Pro Defensione“ des Militärkommandos Wien an Verteidigungsministerin Klaudia Tanner verliehen. Die Auszeichnung würdigt ihre besonderen Verdienste zur Stärkung der militärischen Landesverteidigung. Den Ehrenpreis „Pro Defensione Junior“ erhielt Oberrevident Philipp Forster, stellvertretender Kommandant des Dienstbetriebes im Militärkommando Wien.
„Es ist mir eine große Ehre, die Auszeichnung ‚Pro Defensione‘ zu erhalten, die ich stellvertretend für alle Männer und Frauen entgegennehme, die an der ‚Mission Vorwärts‘ mitarbeiten und derzeit den Weg für die Zukunft des Bundesheeres zu einer modernen Armee gestalten. Der Preis ist ein Zeichen der Wertschätzung für den gemeinsamen Einsatz des Bundesheeres und aller Partner zur Stärkung unserer Landesverteidigung – ein Auftrag, der uns alle betrifft und den wir mit aller Kraft weiterverfolgen.“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner.
Der Militärkommandant Wien, Brigadier Kurt Wagner begrüßte im Festsaal des Garnisonskasinos zahlreiche Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Militär. In seiner Eröffnungsansprache hob er die besondere Bedeutung der Auszeichnung hervor: „Die Ehrung ‚Pro Defensione‘ würdigt Persönlichkeiten, die sich mit außergewöhnlichem Engagement für das Bundesheer in Wien einsetzen und dessen Bedeutung auch über den militärischen Bereich hinaus sichtbar machen. Es ist mir eine besondere Ehre, diese Auszeichnung heute an Frau Bundesministerin Klaudia Tanner zu verleihen, die sich in herausragendster und beispielgebender Weise um das Bundesheer in Wien verdient gemacht hat.“
In seiner Laudatio betonte Peter Hanke, Bundesminister für Innovation, Mobilität und Infrastruktur, die Leistungen der Preisträgerin zur Stärkung des Standorts Wien: „‚Pro Defensione‘ ist ein Wiener Preis – und er geht heute zu Recht an eine Ministerin, die für unsere Bundeshauptstadt viel geleistet hat: vom Stellungshaus Wien als erstem militärischen Neubau seit Jahrzehnten über die Stärkung der Wiener Miliz bis hin zur Bildungsinitiative mit der Bildungsdirektion Wien. Klaudia Tanner hat das Bundesheer in die Mitte der Wiener Gesellschaft zurückgeholt. Uns verbindet seit vielen Jahren eine Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg, getragen vom gemeinsamen Ziel eines starken, erfolgreichen und sicheren Österreichs – der Preis ‚Pro Defensione‘ ist bei ihr in den besten Händen.“
Oberst Albert Bauer, stellvertretender Militärkommandant von Wien, hielt die Laudatio für Ehrenpreisträger Oberrevident Philipp Forster: „Durch sein vorbildliches Verhalten als stellvertretender Kommandant des Dienstbetriebes hat Oberrevident Philipp Forster erheblich zur Steigerung des Betriebsklimas und zur Verbesserung des Umgangstons in der Einheit beigetragen. Sein täglicher Einsatz im Dienstbetrieb macht deutlich, wie Aufgaben erfolgreich umgesetzt werden können!“
Der Begriff „Pro Defensione“ – lateinisch „für die Verteidigung“ – bezieht sich auf die dazugehörige Skulptur, die Josef Lehner 1986 entwarf und die sinnbildlich für eine verlässliche Landesverteidigung steht. Im Folgejahr 1987 wurde der Ehrenpreis erstmals an den damaligen Wiener Bürgermeister und Landeshauptmann Helmut Zilk vergeben. Seit 1992 wird zusätzlich der „Pro Defensione Junior“ an junge Persönlichkeiten verliehen, die sich in besonderer Weise für die militärische Landesverteidigung engagieren.
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