
Schwarz zu WIFO-Prognose: Erneuerbaren-Ausbau entscheidet über Österreichs Wohlstand
Grüne fordern Erneuerbaren-Turbo und Entlastungsmaßnahmen, die diesen unterstützen und nicht entgegenwirken
„WIFO-Chef Gabriel Felbermayr hat heute bei der Präsentation der Frühjahrsprognose eindrücklich demonstriert, wie abhängig Österreich von Öl und Gas ist. Weil die Preisentwicklung der fossilen Brennstoffe wegen des Kriegs im Iran unsicher ist, musste das WIFO gleich drei Prognosen errechnen. Alle drei zeigen: Steigt der Öl-Preis, sinkt in Österreich das Wirtschaftswachstum“, kommentiert Jakob Schwarz, Budgetsprecher im Grünen Parlamentsklub und fordert: „Diese Abhängigkeit muss endlich aufhören! Auch Gabriel Felbermayr hat das heute eingemahnt: Nur mit beschleunigtem Ausbau der Erneuerbaren Energien und Übertragungsnetze kommen wir da raus. Die Regierung muss daher unbedingt beim Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetz nachschärfen. Es brauch hier mehr Ambition und Mut. Von Blockierern in den Bundesländern dürfen wir uns nicht länger aufhalten lassen!“
„Auch bei der Inflationsbekämpfung hat das WIFO der Regierung klare Empfehlungen mitgegeben. Es gäbe Möglichkeiten die Menschen im Land zu entlasten, wenn sich die Regierung nur trauen würde, die richtigen Maßnahmen zu setzen. Wenn man klimaschädliche Subventionen wie das Dienstwagenprivileg abschaffen würde, wären hunderte Millionen Euro frei. Auch eine faire Besteuerung von Erbschaften Superreicher würde Spielraum bieten, um etwa die Abgaben auf Arbeit zu senken. Die Spritpreisbremse ist eine notwendige Symptom-Bekämpfung, aber ohne das strukturellen Problem der fossilen Abhängigkeit anzugehen, wird die Inflation nicht wirkungsvoll bekämpft werden können“ sagt Jakob Schwarz.
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