
Club Tirol zu Gast in der ÖBB Open Innovation Factory: „Sprühendes Zentrum positiver Energie“
ÖBB-CEO Andreas Matthä und Team luden zu einem Blick hinter die Kulissen von Österreichs Mobilitätsdienstleister
WIE ENTSTEHEN NEUE MOBILITÄTSLÖSUNGEN – UND WAS BEDEUTET DAS FÜR DEN WIRTSCHAFTSSTANDORT ÖSTERREICH? Mit diesen Fragen beschäftigten sich kürzlich Mitglieder des CLUB TIROL BEIM BESUCH DER ÖBB INNOVATION FACTORY IN WIEN. Neben Einblicken in aktuelle Projekte stand der direkte Austausch mit ÖBB-CEO ANDREAS MATTHÄ und Expertinnen und Experten aus dem Innovationslaboratorium am Wiener Praterstern im Mittelpunkt.
Auf rund 1.000 Quadratmetern arbeitet dort ein rund 20-köpfiges Team an neuen Ansätzen für Personen- und Güterverkehr sowie ergänzende Mobilitätsangebote. Ziel ist es, bestehende Systeme weiterzuentwickeln und neue Lösungen unter realen Bedingungen zu testen.
„In den aktuell herausfordernden Bereichen Mobilität, Logistik und Energie spielt die ÖBB eine entscheidende Rolle und ist seit langem ein Vorreiter“, hob CLUB TIROL-PRÄSIDENT JULIAN HADSCHIEFF bei seiner Begrüßung hervor. Er verwies dabei auch auf die Bedeutung des Brenner-Basis-Tunnels für die Verbindung auf der Nord-Süd-Achse ebenso wie zwischen Nord- und Südtirol.
Gerade vor dem Hintergrund geopolitischer Entwicklungen zeigt sich, welche Bedeutung der Bahn und deren Innovationskraft zukommt. Und genau hier tritt die ÖBB Open Innovation Factory auf den Plan, „ein sprühendes Zentrum positiver Energie“, wie Andreas Matthä in seinen Ausführungen betonte. Denn: „Hier werden Ideen entwickelt, die später in den operativen Betrieb übergehen können“, so der ÖBB-Chef.
ÖBB: FÜHRENDER MOBILITÄTSDIENSTLEISTER UND ATTRAKTIVER ARBEITGEBER
Wie stark die Leistungsfähigkeit der ÖBB ist, erläuterte Matthä anhand von Zahlen und Fakten: So ist das Unternehmen in den drei Kernbereichen Personenverkehr, Güterverkehr und Infrastruktur aktiv, in 14 Ländern mit eigenen Lokomotiven unterwegs und in weiteren vier Ländern in der Gütertransport-Logistik vertreten. Im Jahr 2024 transportieren die ÖBB mit Bus und Bahn rund 511 Millionen Fahrgäste im In- und Ausland.
Im europäischen Güterverkehr zählen die ÖBB zu den zweitgrößten Anbietern nach der deutschen Bahn. Gleichzeitig nutzen über 70 Eisenbahnverkehrsunternehmen das Schienennetz der ÖBB-Infrastruktur AG, das damit die drittstärkste Belastung in Europa hat. Zugleich zählt die ÖBB zu den pünktlichsten Bahnunternehmen der EU. Auch als Arbeitgeber kommt dem Unternehmen eine wesentliche Rolle zu: Mehr als 45.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind bei den ÖBB beschäftigt.
VON DER IDEE ZUM PRODUKT: SO ARBEITET DAS INNOVATIONS-TEAM
Die ÖBB verstehen sich als 24/7-Dienstleister. Um diese Herausforderung zu bewältigen, wurde das Team Open Innovation vor rund zehn Jahren gegründet. Deren Arbeitsweise erläuterte PETER SCHINDLECKER, HEAD OF INNOVATION DER ÖBB:
„Wir kennen das System Bahn, wissen wo wir uns verändern müssen, durchdenken Visionen, testen potenzielle Ideen und helfen, die ersten Schritte zu deren Umsetzung zu machen“, so Schindlecker. Wobei er betont, dass nicht diese Abteilung allein die Innovationen realisiert, sondern die Kolleginnen und Kollegen aus den jeweiligen Konzernbereichen von Anbeginn miteingebunden werden. Der studierte Industriedesigner weiter: „Damit aus vielen Ideen bessere Produkte werden, braucht es richtig gute Teams.“
Rund 100 Projekte wurden in den letzten Jahren auf diese Weise begleitet. Ein Beispiel für erfolgreiche Umsetzungen ist das österreichweit in über 25 Gemeinden installierte Postbus-Shuttle für die letzten Meter der Bahnkunden.
WELCHE ROLLE SPIELT DABEI DIE KI? Da habe man schon ein „paar Gipfel bestiegen“, zugleich gelte es auch, Täler zu durchqueren, nahm die aus Osttirol stammende KLARA BRANDSTÄTTER aus dem Innovations-Team Anleihe bei der heimischen Topographie. Auch hier gehe es darum, die Kolleginnen und Kollegen mitzunehmen und die Vorteile bei der Umsetzung von Lösungen aufzuzeigen.
Fazit des informativen Abends: Die ÖBB verstehen sich klar als Dienstleister für Fahrgäste, Wirtschaft und den Standort Österreich. Hier bildet die Open Innovation Factory mit ihren auch räumlich flexiblen Möglichkeiten die Keimzelle zukunftsweisender Entwicklungen. Davon konnten sich die Mitglieder des Club Tirol bei einem anschließenden Rundgang unter der Leitung von SABINE PRETTENHOFER sowie im persönlichen Gespräch mit CEO Matthä und dem Innovations-Team überzeugen.
In der ÖBB Open Innovation Factory zu Gast waren: CLUB TIROL-Vizepräsidentin Renate Danler (Renate Danler Consulting), die Club Tirol-Vorstandsmitglieder Sigrid Neureiter (Dr. Neureiter-PR) und Luis Bucher (Siemens). Roman Benedetto (Management Factory), Sabina Berloffa ( BSC Strategy Consulting), Isabella Burtscher (IB-Moderation), Christoph Falkner (Swap Architekten), Georg Gasteiger (Mesnerhof-C), Isaak Geisler (Funk International Austria), Hannes Hirber (Nagler & Company), Rudolf Hopfgartner (Contax), Philipp Istenich (Ithuba Capital), Kamran Kiafar (alp.sens GmbH), Marcus Kottinger (VIG), Gerald Mair (Obmann Tirolerbund), Thomas Lanner (Risk Consult), Judith McKimm (Interkulturelle Unternehmensberatung), Andreas Mitterer (Innsbrucker Kommunalbetriebe AG), Herbert Strobl (Executive Coaching Plus), Michael Staudinger (World Bank), Martin Wachter (pro salute personal & karriere) uvm.
ÜBER DEN CLUB TIROL:
Rund 40.000 TirolerInnen leben in Wien und Umgebung. Seit nun mehr als siebzehn Jahren bietet ihnen der CLUB TIROL ein politisch unabhängiges Business-Netzwerk. Jährlich veranstaltet der CLUB TIROL für seine mittlerweile über 650 Mitglieder zahlreiche Veranstaltungen zu Themen aus Wirtschaft, Politik und Kultur. Aktueller Vorstand des CLUB TIROL ist Präsident Julian Hadschieff, Humanocare-Eigentümer, Vizepräsidentin Unternehmensberaterin Renate Danler – Renate Danler Consulting, Peter Kunz – Kunz Wallentin RAE GmbH, Barbara Kolm – Abgeordnete zum Nationalrat, Präsidentin des Hayek-Instituts und Direktorin des Austria Economics Center, Stefan Kirchebner – BMLV – Abtl. Zielgruppen-Kommunikation, Sigrid Neureiter – Dr. Neureiter-PR – Leiterin der Expert Group „Marketing & Kommunikation“, Martin Resel – A1 Telekom, Personalberaterin Martina Scheiber HR-SCOPE, Johanna Seeber – Seeste Bau Wien GmbH und Luis Bucher – Siemens – Vertreter der NextGen-Gruppe des Club Tirol.
Club Tirol
Andrea Zöchling
Telefon: 066473504511
E-Mail: organisation@clubtirol.net
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