Forschung für alle: Wissenschaftsbotschafter:innen kommen in Bibliotheken

Ausweitung der Initiative bringt Forschung direkt zu Menschen aller Altersgruppen

Wissenschaft findet nicht nur im Labor oder im Hörsaal statt, sondern betrifft unser tägliches Leben – von Gesundheit und Umwelt über Arbeit und Technologie bis hin zu unserem Zusammenleben. Damit möglichst viele Menschen daran teilhaben können, bringen Wissenschaftsbotschafter:innen ihre Forschung erstmals auch in Bibliotheken in ganz Österreich.

Damit wird das erfolgreiche Vermittlungsangebot „Wissenschaftsbotschafter:innen“, das bislang Schulen, Kindergärten und Horte umfasst, um einen weiteren wichtigen Bildungs- und Begegnungsort erweitert. Ziel ist es, Wissenschaft für Menschen aller Altersgruppen und gesellschaftlicher Hintergründe unmittelbar erlebbar zu machen und das Interesse an Forschung nachhaltig zu stärken.

KICK-OFF IM 10. WIENER GEMEINDEBEZIRK

Zum Kick-Off der Erweiterung der Initiative wurde die Zweigstelle „Neues Landgut“ der Büchereien der Stadt Wien im 10. Wiener Gemeindebezirk besucht, im Beisein von Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner, dem Wiener Gemeinderat Stefan Gara und OeAD-Geschäftsführer Jakob Calice.

EVA-MARIA HOLZLEITNER, BUNDESMINISTERIN FÜR FRAUEN, WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG, dazu: „Wissenschaft muss für alle Menschen zugänglich sein – nicht nur an Hochschulen, sondern mitten im Alltag. Öffentliche Bibliotheken sind Orte des Wissens, der Begegnung und des offenen Zugangs für alle. Wenn Forschung dorthin kommt, wo Menschen lernen, lesen und diskutieren, stärkt das unsere wehrhafte Demokratie. Dass die Wissenschaftsbotschafter:innen nun auch Bibliotheken besuchen, ist daher ein wichtiger Schritt, um Forschung noch stärker in die Gesellschaft zu bringen.“

JAKOB CALICE, GESCHÄFTSFÜHRER DES OEAD, hebt den Erfolg der Initiative Wissenschaftsbotschafter:innen hervor: „Die große Nachfrage aus Schulen zeigt, wie wichtig der direkte Austausch zwischen Forschenden und der Gesellschaft ist. Mit den Bibliotheken erschließen wir nun einen weiteren niederschwelligen Ort, um Wissenschaft für noch mehr Menschen zugänglich zu machen.“

Der WIENER GEMEINDERAT UND SPRECHER FÜR WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG STEFAN GARA betont den Mehrwert der Initiative für die Bevölkerung: „Mit den Wissenschaftsbotschafter:innen bringen wir Forschung dorthin, wo sie im Alltag der Wienerinnen und Wiener ankommt – in unsere Bibliotheken als offene Orte für Bildung, Austausch und Neugier. Das stärkt nicht nur das Verständnis für Wissenschaft in der gesamten Bevölkerung, sondern ist auch ein enormer Mehrwert für unsere Schulen: Kinder und Jugendliche erleben Forschung aus erster Hand, stellen Fragen, entwickeln kritisches Denken und entdecken vielleicht sogar ihre eigene Begeisterung für Wissenschaft. So verbinden wir niederschwelligen Zugang zu Wissen mit den Zukunftskompetenzen, die unsere Stadt braucht.“

Die Freude über den Besuch der Wissenschaftsbotschafterin teilt auch der LEITER DER BÜCHEREIEN DER STADT WIEN, BERNHARD PÖCKL: „Die öffentlichen Büchereien sind mit großer Freude Gastgeberin der Wissenschaftsbotschafter*innen. Einfacher Zugang zu Wissen und Unterhaltung ist unser zentrales Anliegen. In Zeiten, in denen Fakten und wissenschaftliches Grundwissen in Frage gestellt wird, arbeiten wir gerne bei dieser Initiative mit.“

BIBLIOTHEKEN ALS ORTE DER BEGEGNUNG MIT WISSENSCHAFT

Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung
Florian Atzmüller
Telefon: +43 664 78092423
E-Mail: florian.atzmueller@bmfwf.gv.at

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