
ORF-Schwerpunkt zum 100. Geburtstag von Queen Elizabeth II
Live-Sendung am 20. April um 20.15 Uhr in ORF 2, „Universum History: Die Jahrhundert-Queen erzählt“ und Doku „Die Queen in Wien“ am 19. April
21. April 1926: In London kommt Elizabeth Alexandra Mary Windsor zur Welt. Heuer hätte die Frau, die als Queen Elizabeth II mehr als 70 Jahre lang regiert hat, ihren 100. Geburtstag gefeiert. Große Feiern wird es nicht geben – die Monarchie befindet sich aktuell in ihrer größten Krise.Die Familie Mountbatten-Windsor ist in Aufruhr. Andrew ist tief in den Epstein-Skandal verstrickt, Harry und Meghan spielen keine Rolle mehr und König Charles kämpft gegen seine Krebserkrankung. Queen Elizabeth war der Fels in der Brandung. Wie groß ist ihre historische Rolle einzuschätzen? Welche Rolle spielte die Mode im Leben der Queen? „Man muss mich sehen, um an mich zu glauben“ lautete die Erklärung für die bunte Garderobe der Queen, für die sie mindestens so berühmt war wie für ihren Humor. Was ist von Queen Elizabeth II geblieben, woran erinnern sich die Menschen? Der ORF bringt dazu einen Programmschwerpunkt, an dessen Spitze am Montag, dem 20. April 2026, um 20.15 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON die Sondersendung „100 Jahre Queen Elizabeth II“ steht, durch die Susanne Höggerl und Patrick Budgen führen. Gäste im Studio sind die Adelsexperten Ansgar Gersmann und Marion Nachtwey, dazu gibt es auch eine Live-Schaltung nach London zu ORF-Korrespondent Jörg Winter. Die Live-Sendung ist auch in ÖGS zu sehen.
„Universum History: Queen Elizabeth II – ‚Wie ich es sehe‘. Die Jahrhundert-Queen erzählt“
Auf dem Thron der britischen Monarchie saß Queen Elizabeth II 70 Jahre und ist damit bis heute das am längsten amtierende Staatsoberhaupt der Welt. Mit 21 Jahren versprach die ausgebildete Automechanikerin bei ihrem ersten öffentlichen Auftritt in einer Rundfunkansprache an die Staaten des Commonwealth, ihr ganzes Leben dem Dienst an ihren Untertanen zu widmen. Sieben Jahrzehnte lang gehörte sie zu den meistgefilmten und fotografierten Frauen der Welt. Doch das Privatleben der königlichen Familie blieb bis auf wenige Ausnahmen ein streng gehütetes Geheimnis. Anlässlich ihres Platinjubiläums 2022 brach die Queen mit dieser Tradition und gewährte der BBC Zugang zu hunderten privaten Heimvideos, die noch nie gezeigt wurden und die „Universum History“ am Sonntag, dem 19. April, um 23.05 Uhr in ORF 2 zeigt. Gedreht von Mitgliedern der royalen Familie zeigen sie eine strahlende junge Elizabeth mit ihrem Verlobungsring, ihre Zeit als junge Mutter oder Erlebnisse mit ihrem verstorbenen Mann Philip, dem Duke of Edinburgh, und ihren Eltern. Mehr als 400 private Filmrollen wurden von der BBC gesichtet, mehr als 300 Reden der Queen durchforstet. Herausgekommen ist ein außergewöhnliches Porträt der britischen Monarchin. Als besonderes Highlight kommentiert die Queen persönlich mit Eleganz und ihrem bekannten Humor die „royalen Schatzstücke“. Die Doku ermöglicht so einen einzigartigen Blick auf das private Leben der Royals und gewährt ungewöhnliche Einblicke in das Leben der Jahrhundert-Queen. Anlässlich ihres 100. Geburtstags zeigt der ORF dieses besondere Zeitdokument.
Anschließend an „Universum History“ zeigt ORF 2 am 19. April die Kulturdokumentation „Die Queen in Wien“ (0.25 Uhr): Vom 5. bis zum 10. Mai 1969 war die Regentin sechs Tage lang auf Staatsbesuch in Österreichs Hauptstadt. Die Aufregung war groß, 50.000 Menschen säumten bei ihrer Ankunft die Straßen Wiens. Regisseur Werner Horvath begibt sich im Film auf die Spuren dieser royalen Visite – zwischen Glanz und Gloria, Geheimdienst, Galadinner, Gemeindebau und Gastgeschenken.
„Guten Morgen Österreich“, „Hinter den Schlagzeilen“ und „Studio 2“ zum 100. Geburtstag der Queen
Dem 100. Geburtstag von Queen Elizabeth II widmen sich weiters am Montag, dem 20. April, Adelsexpertin Marion Nachtwey in „Guten Morgen Österreich“ (6.30 Uhr, ORF 2) und Adelsexperte Ansgar Gersmann in „Hinter den Schlagzeilen“ (16.20 Uhr, ORF 2); „Studio 2“ (17.30 Uhr, ORF 2) berichtet über den einzigen Österreichbesuch der Queen, zu Gast im Studio ist die britische Politologin Melanie Sully.
ORF III würdigt die 2022 verstorbene Monarchin anlässlich ihres 100. Geburtstags ebenfalls mit zahreichen Sendungen.
So rekonstruiert der insgesamt zehnteilige Thementag am Samstag, dem 18. April, zunächst in der Dokumentation „Die Royals in Österreich“ (14.35 Uhr) den ersten und einzigen offiziellen Staatsbesuch von Elizabeth II im Jahr 1969. Der Film blickt aber auch auf Reisen weiterer Mitglieder des britischen Königshauses in die Alpenrepublik. Anschließend geht es im gleichnamigen Zweiteiler um „Royale Ehefrauen“ – „Vom Glück, eine Windsor zu werden“ (15.20 Uhr) und „Von der Bürde, eine Windsor zu sein“ (16.05 Uhr). Die Produktion zeigt, dass Teil der königlichen Familie zu sein, hinter der glamourösen Kulisse vor allem für Windsor-Frauen ein Knochenjob ist.
Es folgen die Doku „Ärger im Buckingham Palast – Die Queen und die liebe Familie“ (16.55 Uhr), die sich mit der jüngeren Geschichte des britischen Königshauses seit dem Rückzug von Harry und Meghan sowie dem Skandal rund um Prinz Andrew befasst, weiters der Zweiteiler „Die Kinder der Queen“ (ab 17.45), in dem zahlreiche Kenner der Windsors intime Einblicke liefern, sowie „Die vielen Gesichter der Queen“ (19.25 Uhr) über den ständigen Wandel des Auftretens von Elizabeth II. Im Hauptabend beleuchtet die Programmleiste „zeit.geschichte“ das Leben der längstgedienten Monarchin der Welt, u. a. mit den Dokus „Königin Elisabeth II – Ein Leben für England“ (20.15 Uhr), „Die Queen im Krieg“ (21.50 Uhr) und „Queen Elizabeth II – Ihre letzten Krisen“ (22.40 Uhr).
Am Sonntag, 19. dem April, präsentiert die „kulturMATINEE“ Werner Horvaths Dokumentation „Die Queen in Wien“ (9.05 Uhr, Dacapo um 0.25 Uhr): Vom 5. bis zum 10. Mai 1969 war die Regentin sechs Tage lang auf Staatsbesuch in Österreichs Hauptstadt.
Der dreiteilige „ORF III Themenmontag“ am 20. April bringt um 20.15 Uhr „Diana und Meghan – ein royales Déjà-vu“ über die verblüffenden Parallelen zwischen den Leben der beiden Frauen, die in die britische Königsfamilie eingeheiratet haben und beide schließlich mit den Royals brachen, nicht zuletzt deshalb, weil sie sich vom Hof nicht hinreichend beschützt fühlten. Danach stehen die Porträts „Prinzessin Kate: die Königin von morgen“ (21.05 Uhr) sowie „Charles – Schicksalsjahre eines Königs“ (21.55 Uhr) auf dem Spielplan.
Am Dienstag, dem 21. April, – dem tatsächlichen Geburtstag von Queen Elizabeth II – zeigt ORF III nach diversen Dacapos den Zweiteiler „Windsors und Österreich“ (um 20.15 und 21.05 Uhr), der sich auf Spurensuche nach den britischen Königen und ihrer Beziehung zum habsburgischen Österreich begibt.
„Die Queen“ in 3sat
Bereits am Freitag, dem 17. April, zeigt 3sat um 17.40 Uhr den Oscar-gekrönten Film „Die Queen“ aus dem Jahr 2006. Für ihre Darstellung von Elizabeth II erhielt Helen Mirren damals den Preis für die beste weibliche Hauptrolle.
Über die Queen in Ö1
In den „Gedanken für den Tag“ spricht Patrick Curran, langjähriger Chaplain der anglikanischen Christ Church Vienna, zum 100. Geburtstag von Queen Elizabeth II – von Montag, dem 20., bis Samstag, den 25. April, jeweils um 6.57 Uhr in Ö1. An ihrem 25. Geburtstag im Jahr 1951 bezog sich die damals noch junge Prinzessin Elizabeth in einer Radioansprache aus Südafrika auf das Motto des Prinzen von Wales: „I serve“ – ein Leitsatz, der ihr gesamtes Leben prägen sollte. Ausgehend von prägenden Ereignissen ihres Lebens sowie ihren Weihnachtsansprachen wird Reverend Canon Patrick Curran der Frage nachgehen, wie Königin Elizabeth II diesem Motto treu geblieben ist. Dabei verbindet er historische Rückblicke mit theologischen und persönlichen Reflexionen: vom „Annus horribilis“ 1992 als Wendepunkt innerhalb der englischen Monarchie über die symbolträchtige Parlamentseröffnung 2017 im Kontext des Brexits und die Weihnachtsansprachen seit dem Jahr 2000 als Spiegel ihres Glaubens und ihrer Haltung bis hin zur einsamen Trauerfeier für Prinz Philip während der Covid-19-Pandemie. So entsteht ein vielschichtiges Porträt einer Frau, die Macht nicht als Selbstzweck verstand, sondern als Auftrag zum Dienen.
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