AIT startet artloop an der Schnittstelle von Kunst und Forschung

Welttag der Kreativität und Innovation am 21. April

Am heutigen UN-Welttag der Kreativität und Innovation rückt das AIT Austrian Institute of Technology seine neue Initiative artloop in den Fokus. Das Programm stärkt die Verbindung von Kunst, Wissenschaft und gesellschaftlicher Transformation, indem es künstlerische Perspektiven gezielt in Forschungs- und Innovationsprozesse einbindet und so neue Zugänge zu technologischen und gesellschaftlichen Fragestellungen eröffnet.

Nach mehreren Jahren, in denen künstlerische Positionen am AIT bereits über das Artist-in-Residence-Programm ARTTEC präsent waren, markiert artloop den nächsten Entwicklungsschritt. Ziel ist es, den Austausch zwischen Kunst und Forschung weiter zu vertiefen und daraus neue Denk- und Lösungsansätze für Industrie und Gesellschaft zu entwickeln. Das Programm wird von artloop-Kurator Klaus Speidel im gemeinsamen Austausch mit der Geschäftsführung sowie der AIT-Kommunikation entwickelt.

Zugleich versteht sich artloop als Plattform innerhalb des AIT: Das Programm macht die Vielfalt der Themen, Methoden und Perspektiven im Haus sichtbarer und fördert den Austausch über Center- und Fachgrenzen hinweg. So schafft es neue Anknüpfungspunkte für Zusammenarbeit und stärkt den Dialog zwischen Forschung, Kommunikation und institutioneller Entwicklung.

KUNST UND FORSCHUNG IN EINEM GEMEINSAMEN PROZESS

Im Zentrum von artloop steht für das AIT die Idee eines „künstlerischen Loops“: Forschungsprojekte werden aus neuen, mitunter unerwarteten Perspektiven betrachtet und weitergedacht. Kunst dient dabei nicht der Veranschaulichung von Forschung, sondern wirkt als eigenständige Partnerin im Innovationsprozess. So entstehen neue Sichtweisen und Lösungsansätze, die weder Wissenschaft noch Kunst für sich allein hervorbringen könnten.

Zugleich tritt artloop an, einen weiteren Beitrag zur Stärkung der Innovationskultur am AIT zu leisten: durch Kommunikation, Workshops, Ausstellungsformate und den gezielten Einsatz künstlerischer Methoden im Forschungsalltag.

„Die Künste und Wissenschaften streben beide nach Erkenntnissen und nutzen dabei Kreativität auf unterschiedliche Weise. Wenn sie zusammenarbeiten, werden Probleme umfassender betrachtet und beschrieben, sodass letztlich bessere Innovationen und Lösungen für die Menschen entstehen“, erklärt Klaus Speidel.

In unserer wissenschaftlichen Arbeit am AIT müssen wir über Grenzen hinausdenken. Mit unserem Programm artloop nutzen wir Kunst als Impulsgeberin, um Forschung aus neuen Perspektiven zu betrachten. Kunst und Wissenschaft verbindet, dass sie Zukunft nicht nur analysieren, sondern vorausdenken und mitgestalten – beide basieren auf Kreativität und eröffnen neue Ideen und Lösungswege für die Gesellschaft“, erläutert Andreas Kugi, Scientific Director des AIT Austrian Institute of Technology.

BRÜCKE ZWISCHEN FORSCHUNG UND ÖFFENTLICHKEIT

artloop übernimmt in der Wissenschafts-, Technologie- und Innovationskommunikation des AIT eine wichtige Funktion. Das Programm trägt dazu bei, komplexe Themen wie Künstliche Intelligenz, Dekarbonisierung oder digitale Transformation verständlich, anschaulich und gesellschaftlich greifbar zu machen. Auf diese Weise fördert artloop den Dialog zwischen Forschung und Öffentlichkeit und schafft neue Zugänge zu Zukunftsthemen, die Wirtschaft und Gesellschaft gleichermaßen betreffen.

„artloop steht für eine neue Form der Unternehmens- und Kommunikationskultur in unserem Haus. Durch die Perspektiven der Kunst können wir komplexe Fragestellungen auf besondere Weise vermitteln – stimmig, zugänglich und in einer Form, die zum AIT passt. Ich freue mich sehr, dass Kunst so zu einem relevanten und integrierten Bestandteil unserer Kommunikation wird.“ verweist Brigitte Bach, Geschäftsführerin und Sprecherin der Geschäftsführung des AIT Austrian Institute of Technology.

WANDARBEIT CHIARA DE ECCHER „AIT: SHAPING TOMORROW’S WORLD”

Im Sinne eines humanistischen Technikverständnisses rückt artloop den Menschen in den Mittelpunkt von Innovationsprozessen. Das Programm greift damit den Gedanken des „Human in the Loop“ auf und eröffnet zugleich einen Raum, um technologische Entwicklungen auch in ihren sozialen, ökologischen und ethischen Dimensionen zu reflektieren.

Dieser Anspruch zeigt sich auch innerhalb des AIT selbst: So schuf Chiara de Eccher im April 2026 mit der großformatigen Wandarbeit „AIT: Shaping tomorrow’s world“ eine künstlerische Interpretation der Wirkung des AIT auf Industrie und Gesellschaft. Auch im aktuellen Impact Report ist mit Nikolaus Gansterer und seiner Serie „Objects Yet to Become“ eine künstlerische Position vertreten.

Darüber hinaus baut artloop auf eine Reihe erfolgreicher Kooperationen auf, unter anderem mit Chris Noelle, Judith Fegerl und Claudia Larcher. Mit einem eigenen Programm und einer klaren strategischen Ausrichtung wird dieser Ansatz nun weiterentwickelt und langfristig am AIT verankert.

AUSBLICK

Mit artloop schafft das AIT einen neuen Rahmen, um die Verbindung von Kunst, Forschung und gesellschaftlicher Wirkung strategisch weiterzuentwickeln. In den kommenden Jahren soll das Programm durch zusätzliche Formate ausgebaut und auch international stärker vernetzt werden.

ÜBER ARTLOOP

ÜBER DAS AIT

Mag. Michael H. Hlava
Head of AIT Communication
AIT Austrian Institute of Technology
T +43 (0)50550-4014
E: michael.hlava@ait.ac.at I www.ait.ac.at

Dr. Klaus Speidel
Head of AIT artloop
AIT Austrian Institute of Technology GmbH
T +43 50550-4527 | M +43 664 8251035
klaus.speidel@ait.ac.at | www.ait.ac.at

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