
SPÖ-Seltenheim: „FPÖ-General und FPÖ-Stiftungsrat im Gleichschritt gegen ORF – stellt sich FPÖ so Unabhängigkeit des ORF vor?“
Missstände im ORF beleuchten, Vorwurf sexueller Belästigung ernstnehmen – Große ORF-Reform startet noch heuer
Zur heutigen Pressekonferenz von FPÖ-Generalsekretär Hafenecker und FPÖ-Stiftungsrat Westenthaler sagt SPÖ-Bundesgeschäftsführer und Mediensprecher Klaus Seltenheim: „Dass der FPÖ-Generalsekretär und sein Stiftungsrat in einer gemeinsamen Pressekonferenz im Gleichschritt gegen den ORF marschieren, ist hoch problematisch. Stellt sich die FPÖ so die politische Unabhängigkeit des ORF vor, die sie immer vorgibt anzustreben? Oder hätte die FPÖ den ORF doch ganz gern am blauen Gängelband?“ ****
„Dass die Missstände im ORF, die in den letzten Wochen bekannt geworden sind, beleuchtet werden müssen, ist klar. Machtmissbrauch und die strukturelle Benachteiligung von Frauen dürfen nicht mehr vorkommen. Dass Hafenecker und Westenthaler die Erlebnisse der betroffenen ORF-Mitarbeiterin kleinreden, gar ins Lächerliche ziehen und an den Haaren herbeigezogene angebliche Motive für ihren Aufschrei in den Raum stellen, ist unerträglich. Solche Vorwürfe müssen ernstgenommen werden“, so Seltenheim gegenüber dem SPÖ-Pressedienst, der betont: „Noch heuer startet ein Prozess zu einer großen ORF-Reform, aus der der ORF gestärkt hervorgehen soll. Die SPÖ mit Vizekanzler, Medienminister Andreas Babler steht für einen starken, unabhängigen Journalismus – und damit für das klare Gegenbild zur Medienpolitik der FPÖ, die die Pressefreiheit mit Füßen tritt.“ (Schluss) bj/lw
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