
ZARA – SPÖ-Seltenheim: „SPÖ-Ministerien stellen Finanzierung sicher – Hass und Gewalt im Netz stoppen, nicht Beratungsstellen“
SPÖ steht auf Seite von Gewaltopfern und Hilfsorganisationen – ZARA unverzichtbar im Kampf gegen digitale Gewalt – „Streichen der Förderung durch Ministerin Bauer fatales Signal“
SPÖ-Bundesgeschäftsführer Klaus Seltenheim begrüßt die Entscheidung von Vizekanzler, Medienminister Andreas Babler und Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner, die Finanzierung von ZARA, einer etablierten Beratungsstelle für Opfer von Hass im Netz und Rassismus, sicherzustellen. Dafür, dass ÖVP-Ministerin Bauer die Förderung für ZARA streicht, hat Seltenheim kein Verständnis: „Die SPÖ setzt sich vehement dafür ein, Hass und Gewalt im Netz zu stoppen – Ministerin Bauer wollte offenbar lieber eine Beratungsstelle für die Opfer stoppen. Das ist ein fatales Signal. Mit dem im Regierungsprogramm vereinbarten und bereits beschlossenen Nationalen Aktionsplan gegen Gewalt an Frauen soll u.a. Hass im Netz wirksam bekämpft werden. Sich wie Bauer auf dem Papier für den Schutz von Frauen und Mädchen vor Gewalt und Hass im Netz aussprechen und dann eine dafür essentielle Beratungsstelle abdrehen – das geht sich nicht aus.“ ****
Seltenheim betont, dass ZARA einen wesentlichen Beitrag im Kampf gegen digitale Gewalt und gegen Ausgrenzung und Hass leistet. „Auf ZARA zu verzichten, können wir uns nicht leisten – eine Absicherung des Beratungsangebots ist in Anbetracht der steigenden digitalen Gewalt wesentlich“, so Seltenheim am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst, der betont, dass die SPÖ in der Regierung Verantwortung übernimmt und auf der Seite von Gewaltopfern und Opferschutzeinrichtungen steht. (Schluss) bj
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