NÖAAB: Sachliche Diskussion statt Verunsicherung bei Polizeidienstzeitreform notwendig

Der Niederösterreichische Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbund sieht sich als Bindeglied zwischen Gewerkschaft und Polizistinnen und Polizisten

Die geplante Reform des Dienstzeitmanagements bei der Polizei sorgt weiterhin für Diskussionen und teils erhebliche Verunsicherung unter den Polizistinnen und Polizisten. Insbesondere die Abschaffung der 24-Stunden-Dienste und die Einführung neuer, flexibler Dienstzeitmodelle werfen grundlegende Fragen hinsichtlich Arbeitsbelastung und Einkommenssituation auf.

Katja Seitner, Landesgeschäftsführerin des Niederösterreichischen Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbundes (NÖAAB), stellt klar: „Verständlicherweise führen Neuerungen immer zu Diskussionen. Es ist jedoch kontraproduktiv, bereits während der laufenden Verhandlungen mit der Personalvertretung und noch bevor ein monatelanger Probebetrieb in ausgewählten Bezirken überhaupt begonnen hat, Unsicherheiten zu verstärken oder Halbwahrheiten zu verbreiten. Es braucht Sachlichkeit statt politischer Zuspitzung,“ und weiter: „Wir stehen ganz klar an der Seite der Polizistinnen und Polizisten. Jetzt geht es aber darum, objektiv zu bleiben und Lösungen zu erarbeiten. Das Modell liegt auf dem Tisch und muss auf Augenhöhe mit der Personalvertretung diskutiert werden. Innenminister Gerhard Karner hat außerdem mehrmals kommuniziert, dass Erkenntnisse aus dem Probebetrieb und der Einführungsphase selbstverständlich in das Gesamtprojekt einfließen werden. Nur so kann ein gangbarer Weg für alle entstehen.“

„Unsere Polizistinnen und Polizisten leisten täglich einen unverzichtbaren Beitrag für die Sicherheit in unserem Land. Sie verdienen nicht nur unseren Respekt, sondern auch klare und faire Rahmenbedingungen für ihren Dienst. Nun gilt es, die Sorgen und Ängste ernst zu nehmen und in der Simulations- und Einführungsphase genau hinzuschauen, wie sich das Modell in der Praxis bewährt – und dort nachjustieren, wo es notwendig ist. Denn unser Ziel ist klar: es braucht eine Lösung, die den Anforderungen eines modernen Polizeidienstes gerecht wird und gleichzeitig die Interessen der Polizistinnen und Polizisten wahrt“, so Seitner abschließend.

NÖ Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbund
Michael Heiplik
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