
ÖAMTC Diversitätsmanagement: Verkehrssicherheit für Menschen mit Behinderungen
„Dialog Forum Vielfalt“ in Kooperation mit myAbility – Barrieren abbauen und Mobilität für alle zugänglich machen
Am 22. April fand im ÖAMTC Mobilitätszentrum in Wien-Erdberg das „Dialog Forum Vielfalt“ in Zusammenarbeit mit myAbility zum Thema „Gemeinsam mobil: Wie gut gelingt uns Inklusion beim Thema Verkehrssicherheit?“ statt.
ÖAMTC-Diversitätsmanagerin Pamela Rath diskutierte mit Expert:innen über bauliche, technische und strukturelle Barrieren – und über jene, die im Denken und Bewusstsein vieler Menschen bestehen. „Bevor wir Barrieren abbauen können, müssen wir sie zunächst erkennen. Manche dieser Barrieren sind Menschen ohne Behinderungen gar nicht bewusst – oder werden erst dann zur Herausforderung, wenn sie selbst betroffen sind“, so Diversitätsmanagerin Rath. „Unser Ziel ist es, Awareness für Inklusion in der Gesellschaft generell und speziell im Straßen- und Schienenverkehr zu schaffen. Durch Aufklärung und positive Beispiele wollen wir Berührungsängste abbauen.“ Menschen mit Behinderungen zählen im Bereich Verkehrssicherheit zu einer besonders schutzbedürftigen und oft noch wenig sichtbaren Gruppe. Ziel ist es, nicht nur die Rücksichtnahme zu fördern, sondern ein umfassendes barrierefreies Mobilitätsnetz zu schaffen. Durch den Abbau von Barrieren kann die Verkehrssicherheit für alle nachhaltig verbessert werden.
Eröffnet wurde das Dialog Forum von Oliver Krupitza, ÖAMTC-Landesdirektor für Wien, Niederösterreich und das Burgenland: “Die individuelle Mobilität unserer Mitglieder hat für uns höchste Priorität. Dazu zählt auch die Inklusion von Menschen mit Behinderungen im Straßenverkehr und die Möglichkeit einer selbstbestimmten Mobilität für alle.”
_Zwtl.: Gelebte Inklusion beim ÖAMTC – Beratungsangebote und inklusiver Arbeitgeber_
„Für Menschen mit Behinderungen ist individuelle Mobilität besonders wichtig, weil sie mehr Freiheit und Unabhängigkeit ermöglicht, gleichzeitig bleibt die Verkehrssicherheit ein zentrales Anliegen für alle Verkehrsteilnehmer:innen. Wir beraten und informieren nicht nur umfassend zu allen Themen rund um Mobilität und Behinderungen, sondern sehen uns auch als Interessenvertretung für Menschen mit Behinderungen in allen Mobilitätsbelangen, erklärt Barbara Reiter vom ÖAMTC. Besonders häufig geht es um Informationen und Tipps zu Behindertenausweisen, barrierefreien Anpassungen und finanzieller Unterstützung dafür. Ebenso beraten die Expert:innen zu barrierefreien Reisen, technischen Umbaulösungen für Fahrzeuge und zu führerscheinrechtlichen Fragen.
Im Falle einer Fahrzeugpanne können hörbeeinträchtigte Mitglieder die ÖAMTC-App zur barrierefreien Kommunikation nutzen. Zusätzlich bietet der Mobilitätsclub Beratung in Gebärdensprache. Bei technischen, rechtlichen oder touristischen Fragen unterstützt ÖAMTC-Mitarbeiter Jürgen Muß die Kommunikation zwischen Clubexpert:innen und hörbeeinträchtigten Menschen – per Video-Telefonie oder persönlich.
Der ÖAMTC setzt nicht nur für Mitglieder mit Behinderungen auf Kompetenz und Service, sondern auch als Arbeitgeber auf Diversität und Chancengleichheit: Über das Projekt „Einstellungssache“ werden gezielt Menschen mit Behinderungen als Mitarbeiter:innen rekrutiert – als Türöffner in den Arbeitsmarkt. Dabei kooperiert das ÖAMTC-Personalmanagement mit dem Sozialministeriumservice (SMS) und NEBA Betriebsservice.
_Zwtl.: Über das “Dialog Forum Vielfalt”_
Das ÖAMTC-Veranstaltungsformat „Dialog Forum Vielfalt“ findet regelmäßig statt und behandelt unterschiedlichste Themen rund um Inklusion, Diversität und Gleichstellung. Offener Austausch und die Möglichkeit, Fragen direkt an Expert:innen zu stellen, sind zentrale Bestandteile dieser Events.
Das Forum ist für alle zugänglich und wird in Österreichischer Gebärdensprache gedolmetscht.
Am 22. April 2026 diskutierten Matthias Nagler (ÖAMTC), Maria Grundner (Mobilitätsagentur), Hans-Jürgen Groß (Wiener Linien), Franz Andel (ÖBB), Christian Neuner (VOR), Barbara Reiter (ÖAMTC), Jürgen Muß (ÖAMTC), Christiana Mathe (ÖAMTC), Lena Öllinger (myAbility), Daniele Marano (Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen Österreichs), Ilona Seifert (WITAF) und Pamela Rath (ÖAMTC Diversitätsmanagement).
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