UNOS wirken: WKÖ übernimmt 20 Prozent der wirtschaftlichen Forderungen von UNOS

Bernhard: „Zu wenig, zu spät, aber klarer Etappensieg für unternehmerische Politik“

UNOS – Unternehmerisches Österreich werten die heute von WKÖ-Präsidentin Martha Schultz gestartete Kampagne „Lohnnebenkosten senken und heimische Jobs sichern“ sowie den Offenen Brief an Finanzminister Marterbauer als klaren Etappensieg der bisherigen Arbeit von UNOS in der WKO-Reformgruppe. Forderungen, die UNOS seit Jahren vertreten und die von der WKÖ bisher konsequent abgelehnt wurden, sind heute offizielle Linie der Wirtschaftskammer.

„Bereits nach zwei Verhandlungsrunden in der WKO-Reformgruppe übernimmt die WKÖ rund 20 Prozent dessen, was UNOS seit Jahren bei der Beitragssenkung fordern. Das hat es in dieser Form noch nie gegeben“, sagt Michael Bernhard, Bundessprecher von UNOS. „Ohne UNOS gäbe es weder die Diskussion über die KU2-Senkung noch den öffentlichen Druck auf die Lohnnebenkosten.“

Die WKÖ liefert einen Offenen Brief mit Funktionärsunterschriften. UNOS haben dagegen seit 3 Wochen, und damit bereits vor Beginn der Budgetverhandlungen des Bundes, eine Petition mit echten Unterschriften von Unternehmerinnen und Unternehmern aus ganz Österreich. „Unterschreiben kann man ausschließlich bei uns unter JOBKILLER.AT“, so Bernhard.

100 MILLIONEN BIS 2030: ZU WENIG, ZU SPÄT

So erfreulich die inhaltliche Annäherung ist – die Größenordnung bleibt untererfüllt. Die angekündigten 100 Millionen Euro bis 2030 entsprechen rund 20 Millionen Euro pro Jahr. UNOS beziffern das tatsächliche Einsparungspotenzial auf rund 500 Millionen Euro jährlich.

„Das ist keine strukturelle Reform, das ist eine Ankündigung mit Verfallsdatum 2030″, so Bernhard. „Wer Betrieben, die heute kämpfen, Entlastung für 2030 verspricht, macht ein Geschäft so weit in der Zukunft, dass es mehr Ankündigung als Reform ist.“

UNOS FORDERUNGEN BLEIBEN AUFRECHT

UNOS fordern unverändert zwei konkrete Schritte: kurzfristig die Abschaffung des Dienstgeberbeitrags zum FLAF – die UNOS Petition läuft unter jobkiller.at – und die vollständige Abschaffung der Kammerumlage 2. Allein letzteres entspricht über 460 Millionen Euro Entlastung pro Jahr – dem Zwanzigfachen der WKÖ-Zielmarke.

„Wir kämpfen in der Reformgruppe weiter. Aus 20 Prozent Übernahme müssen 100 Prozent echte Reform werden“, schließt Bernhard.

UNOS – Unternehmerisches Österreich vertreten seit 2014 die Interessen liberal denkender Unternehmerinnen und Unternehmer und sind in acht Wirtschaftsparlamenten präsent.

UNOS – Unternehmerisches Österreich
Mag. Lena Nagl
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