Getränkebranche begrüßt Entscheidung gegen nationale Plastiksteuer

Klare Anerkennung bestehender Umweltleistungen stärkt Wirtschaftsstandort Österreich

DER VERBAND DER GETRÄNKEHERSTELLER ÖSTERREICHS (VGÖ) BEGRÜSST DIE ENTSCHEIDUNG DER BUNDESREGIERUNG, VON DER EINFÜHRUNG EINER NATIONALEN EINWEGKUNSTSTOFFVERPACKUNGSSTEUER ABSTAND ZU NEHMEN. DAMIT WIRD ANERKANNT, DASS DIE ÖSTERREICHISCHE GETRÄNKEBRANCHE BEREITS SEIT JAHREN WESENTLICHE BEITRÄGE ZU UMWELTSCHUTZ, KREISLAUFWIRTSCHAFT UND RESSOURCENEFFIZIENZ LEISTET.

„Die Getränkewirtschaft steht uneingeschränkt hinter den Zielen einer nachhaltigen Entwicklung. Gleichzeitig ist es wichtig, dass politische Maßnahmen auf bestehenden, funktionierenden Systemen aufbauen und diese sinnvoll ergänzen“, betont Walter Scherb, Obmann des Verbands der Getränkehersteller Österreichs.

BRANCHE TRÄGT SEIT JAHREN UMFASSENDE ÖKOLOGISCHE VERANTWORTUNG

Die österreichische Getränkebranche ist jener Sektor, der frühzeitig und konsequent in nachhaltige Verpackungslösungen investiert hat. Dazu zählen unter anderem die erfolgreiche Einführung des Einwegpfandsystems ab 2025, das Leisten erheblicher finanzieller Abgaben im Rahmen der erweiterten Herstellerverantwortung und der Littering-Abgaben sowie kontinuierliche Investitionen in recyclingfähige Verpackungen, hochwertige Materialkreisläufe und nachhaltige Mehrwegsysteme.

„Diese Maßnahmen sind mit hohem organisatorischen, technischen und finanziellen Aufwand verbunden, der von der Branche getragen wird. Umso wichtiger ist es, bestehende Systeme wirken zu lassen und gezielt weiterzuentwickeln“, so der Verband.

POSITIVES SIGNAL FÜR STANDORT ÖSTERREICH, ARBEITSPLÄTZE UND KONSUMENTINNEN UND KONSUMENTEN

In der Branche ist man erfreut, dass die Bundesregierung mit dem Verzicht auf eine zusätzliche nationale Sonderabgabe ein starkes Signal für Planungssicherheit, Wettbewerbsfähigkeit und den Wirtschaftsstandort Österreich setzt. Die Getränkebranche sichert in Österreich tausende Arbeitsplätze entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von der Landwirtschaft über die Produktion bis hin zu Logistik, Handel und Gastronomie.

„Nachhaltigkeit, soziale Verantwortung und wirtschaftliche Stabilität sind keine Gegensätze. Sie gelingen dann besonders gut, wenn Politik und Wirtschaft partnerschaftlich zusammenarbeiten, auf bewährte Instrumente setzen und Mehrbelastungen entlang der Wertschöpfungskette bis hin zu den Konsumentinnen und Konsumenten vermieden werden“, so Walter Scherb abschließend.

Der Verband der Getränkehersteller Österreichs wird sich daher auch künftig konstruktiv in umwelt- und standortrelevante Diskussionen einbringen und die Weiterentwicklung von Kreislaufwirtschaft und Recycling aktiv unterstützen.
Rückfragehinweis:

Verband der Getränkehersteller Österreichs

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