
Haase (SPÖ): Wien stärkt queere Infrastruktur und konkrete Unterstützung für die Community
SPÖ-Gemeinderätin Haase begrüßt Förderung d HOSI Wien sowie von QWIEN als wichtigen Schritt f mehr Zusammenhalt, Sichtbarkeit u konkrete Unterstützung f queere Wiener*innen.
VERLÄSSLICHE UNTERSTÜTZUNG FÜR QUEERES LEBEN IN WIEN
„Mit der Förderung der HOSI Wien sichern wir ihre Jahresarbeit und damit ganz konkrete Hilfe für queere Menschen in unserer Stadt“, betont Haase. Seit ihrer Gründung im Jahr 1979 leiste die HOSI unverzichtbare Arbeit für Gleichstellung und gesellschaftlichen Fortschritt. „Wien ist heute Regenbogenhauptstadt, weil hier über Jahrzehnte hinweg konsequent für Rechte, Respekt und Sichtbarkeit gekämpft wurde.“
Die HOSI Wien bietet Beratung, Begleitung und Schutz für Menschen in unterschiedlichsten Lebenslagen. „Sie unterstützt beim Coming-out, hilft in Krisensituationen und schafft Räume für Austausch und Sicherheit – von Jugendlichen bis zu älteren Menschen“, so Haase. „Gerade in Zeiten, in denen Hass und Hetze wieder lauter werden, ist diese Arbeit wichtiger denn je.“
KLARE HALTUNG GEGEN DISKRIMINIERUNG UND HETZE
Mit Blick auf aktuelle Entwicklungen warnt Haase vor Rückschritten: „Wenn wir heute Angriffe auf Transpersonen sehen, erkennen wir alte Muster von Ausgrenzung und Menschenverachtung. Das ist kein Fortschritt, sondern eine Verschiebung von Feindbildern.“ Der jüngste Angriff auf die HOSI Tirol zeige deutlich, dass der Kampf für Gleichstellung noch nicht abgeschlossen sei.
„Wien steht seit Jahren für eine klare Haltung gegen Diskriminierung – etwa mit dem Wiener Antidiskriminierungsgesetz. Diesen Weg gehen wir konsequent weiter“, erklärt Haase. „Unsere Politik ist geprägt von Solidarität und dem Anspruch, allen Menschen ein sicheres und selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.“
SICHTBARKEIT, ERINNERUNG UND GEMEINSCHAFT STÄRKEN
Neben der Förderung der HOSI Wien wird auch das queere Archiv- und Kulturzentrum QWIEN unterstützt. „Queere Geschichte sichtbar zu machen, ist kein Nebenthema – es ist ein zentraler Bestandteil unserer gemeinsamen Stadtgeschichte“, betont Haase. QWIEN leiste mit Ausstellungen, Forschung und Bildungsangeboten einen entscheidenden Beitrag.
Auch rund um die Vienna Pride setzt Wien wichtige Impulse: „Die Regenbogenparade ist eine politische Demonstration und bleibt unabhängig. Was wir fördern, sind Räume für Begegnung und Zusammenhalt – wie das Pride Village und Community-Angebote.“
„Diese Förderungen sind kein Symbol, sondern konkrete Politik für ein gutes Zusammenleben“, unterstreicht Haase. „Gerade in Zeiten der Budgetkonsolidierung handeln wir mit größter Achtsamkeit und Sensibilität und investieren dort, wo Zusammenhalt wächst.“
Abschließend hält Haase fest: „Wir wollen nicht mehr als andere – wir wollen das Gleiche: gleiche Rechte, gleiche Sichtbarkeit und gleichen Respekt. Solange das nicht selbstverständlich ist, kämpfen wir weiter. Für ein Wien, das für alle Menschen Schritt für Schritt noch lebenswerter wird.“ (schluss) ip
SPÖ Wien Rathausklub
Iris Poltsch, bakk. phil.
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