ÖVP-Zierfuß: Alibi-Maßnahmen der Neos lösen Wiens Deutschkrise nicht

11.000 außerordentliche Schüler, aber nur 2.160 Plätze zur Deutschförderung für Schulanfänger

„Die von den Neos präsentierten Maßnahmen zur Deutschförderung sind nichts anderes als ein Tropfen auf den heißen Stein. Wenn rund 11.000 außerordentliche Schüler ins System kommen, aber nur 2.160 Deutschkurs-Plätze bereitgestellt werden, zeigt das das ganze Ausmaß des Versagens der Neos in der Bildungspolitik“, so der Klubobmann der Wiener Volkspartei Bildungssprecher Harald Zierfuß.

„Es ist eine Verhöhnung der Intelligenz der Wienerinnen und Wiener, wenn diese völlig unzureichenden Maßnahmen jetzt als großer Wurf verkauft werden. Wer ernsthaft glaubt, mit ein paar tausend Kursplätzen ein strukturelles Problem dieser Größenordnung lösen zu können, verkennt die Realität an unseren Schulen völlig“, so Zierfuß weiter.

Die Volkspartei fordert einmal mehr eine komplette Neuaufsetzung der Deutschförderung im Kindergarten: „Das Problem beginnt lange vor der Schule. Hätten die Neos unsere Vorschläge zur verpflichtenden und wirksamen Deutschförderung im Kindergarten umgesetzt, stünden wir heute nicht vor diesem Schlamassel. Wir fordern unter anderem eine Kindergartenpflicht für alle 3-Jährigen mit Deutschproblemen, mehr Deutschförderkräfte und eine Ausweitung der miserablen Kontrollen in Wiens Kindergärten. Wer Integration ernst meint, muss dort ansetzen, wo Kinder Sprache lernen – und nicht erst, wenn es längst zu spät ist.“

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