85,3% kennen die Amadeus Austrian Music Awards

Drei Viertel bewerten die AAMAs positiv. Fokus auf heimische Musik wird geschätzt.

DIE AMADEUS AUSTRIAN MUSIC AWARDS (AAMAS) SIND IN DER ÖSTERREICHISCHEN BEVÖLKERUNG STARK VERANKERT. EINE AKTUELLE UMFRAGE WEIST DEM HEIMISCHEN MUSIKPREIS EINE SEHR HOHE BEKANNTHEIT AUS: 85,3% KENNEN DIE AAMAS.

DREI VIERTEL BEWERTEN DIE AAMAS POSITIV

Wer einmal mit den AAMAs in Kontakt gekommen ist, bleibt oft dran: 72,2% dieser Gruppe haben die Show zumindest einmal im Fernsehen oder via Live-Stream verfolgt. Entsprechend positiv fällt das Gesamtbild aus – drei Viertel (75,3%) bewerten die AAMAs eher bis sehr positiv.

Die Wahrnehmung rund um die Awards erfolgt dabei klassisch über das Fernsehen (67,1%), gefolgt von Radio (43,7%) und Social Media (35,4%). Auf Social Media Plattformen begegnet knapp ein Drittel (30,4%) den Inhalten regelmäßig.

FOKUS AUF HEIMISCHE MUSIK WIRD GESCHÄTZT

Inhaltlich punkten die AAMAs vor allem mit ihrem klaren Österreich-Bezug: In einer offen gestellten Frage ohne vorgegebene Antwortmöglichkeiten schätzen 28,2% den Fokus auf die heimische Musikbranche besonders. Weitere 11,7% heben die Würdigung musikalischer Leistungen durch Preise und Auszeichnungen hervor. Für 9,5% ist die Unterstützung der österreichischen Musikszene wichtig.

GEFRAGT: LIVE-PERFORMANCES UND MISCHUNG AUS STARS UND NEWCOMERN

Generell interessieren sich die Zuschauer:innen in erster Linie für die nominierten und ausgezeichneten Künstler:innen (36,7%), während für 30,1% die Spannung im Vordergrund steht. Live-Performances spielen dabei eine entscheidende Rolle: Knapp zwei Drittel (64,1%) halten diese für wichtig. Ein klarer Wunsch zeigt sich auch in der Programmgestaltung: 71,2% plädieren für eine ausgewogene Mischung aus etablierten Stars und Newcomern.

NEUN VON ZEHN BEFRAGTEN INTERESSIEREN SICH FÜR MUSIK

Grundsätzlich spielt Musik im Alltag der Menschen eine zentrale Rolle – das zeigt auch ein aktueller Blick auf das Hörverhalten: Neun von zehn Befragten (91%) geben an, sich für Musik zu interessieren. Knapp sieben von zehn (67,8%) verfolgen darüber hinaus gezielt die österreichische Musikszene. Im Schnitt kommen dabei beachtliche 96 Stunden Musikgenuss pro Monat zusammen, was rund 22 Stunden pro Woche entspricht.

Ein nicht unerheblicher Teil dieses Konsums entfällt auf heimische Acts: Fast ein Viertel der gehörten Musik (23,6%) stammt von österreichischen Künstler:innen. Besonders stark ist dieser Anteil in den älteren Generationen ausgeprägt – ein Hinweis darauf, dass österreichische Musik mit zunehmendem Alter an Bedeutung gewinnt.

Umfrage: Marketagent Online Access Panel, Sample repräsentativ für die österreichische Bevölkerung im Alter zwischen 16 und 70 Jahren, 1.050 Netto-Interviews, März 2026

Verband der Österreichischen Musikwirtschaft – IFPI Austria
Thomas Böhm
Telefon: 01 5356035
E-Mail: boehm@ifpi.at
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