
Pochtler zu Doppelbudget: „In Zahlen gegossene Perspektivenlosigkeit“
IV-Wien pocht auf ausgabenseitige Budgetsanierung durch strukturelle Reformen – Österreich lebt über seine Verhältnisse
„Bei aller Freude über manche Details, wie die angekündigte Senkung der Lohnnebenkosten: Insgesamt ist dieses Doppelbudget enttäuschend, für einen echten Befreiungsschlag hat offenbar der Mut gefehlt. Und den Großteil der Lohnnebenkostensenkung sollen sich die Unternehmen ja ohnehin selbst zahlen“, so der Präsident der Industriellenvereinigung (IV) Wien, Christian C. Pochtler: „Wir pochen seit einer gefühlten Ewigkeit darauf, dass wir das Budget endlich ausgabenseitig, nachhaltig sanieren müssen, indem wir die längst überfälligen strukturellen Reformen angehen, über die wir seit Jahrzehnten immer nur reden“, wie der Präsident betonte. Inzwischen sei die Lage dementsprechend schwierig, so Pochtler, denn „die Fakten überrollen uns längst und wir haben nicht den Mut und den Willen diese Challenge aufzunehmen. Wir verharren vielmehr in chronischer Realitätsverweigerung und Verdrängung.“ Die Bundesregierung habe sich stattdessen für „die typisch österreichische Vorgehensweise entschieden, Klein-Klein, für jeden ein bisschen was, nur keine allzu großen Wellen schlagen, nur net hudeln.“
Industriellenvereinigung Wien
Mag. Martin Amor
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