SP-Hanke: „Hoffnung ist eine Haltung – und unser Auftrag am 1. Mai!“

Kämpferische Worte richtete die Vorsitzende der Wiener SPÖ Frauen, Marina Hanke an die Teilnehmer:innen der 1. Mai-Kundgebung am Wiener Rathausplatz. „Der 1. Mai ist für mich ein Tag, an dem es immer darum geht, die Welt besser und gerechter zu machen“, betonte Hanke und unterstrich damit die zentrale Bedeutung dieses Tages.***

KAMPF GEGEN PATRIARCHALE GEWALT – AUCH IM DIGITALEN RAUM

Die Vorsitzende der Wiener SPÖ Frauen widmete sich einem besonders aktuellen Thema: patriarchale Gewalt, insbesondere in ihren digitalen Ausformungen. Digitale Gewalt werde oft verharmlost, habe jedoch gravierende Folgen für die betroffenen Frauen. Sie verletze Grundrechte, Würde und Privatsphäre und könne auch zu physischen und psychischen Belastungen führen. Viele Betroffene litten unter traumatischen Erfahrungen, Angst und Panikattacken. Hanke forderte daher konsequente Maßnahmen auf mehreren Ebenen: eine effektive Strafverfolgung, klare gesetzliche Rahmenbedingungen sowie eine stärkere Verantwortung von Plattformbetreibern. Gleichzeitig brauche es eine gesamtgesellschaftliche Haltung, die digitale Gewalt klar benennt und ihr entschieden entgegentritt. „Wir werden erst aufhören, dagegen anzukämpfen, wenn sich kein Täter mehr sicher fühlt – nicht zuhause, nicht am Arbeitsplatz und nicht im Internet“, stellte Hanke klar.

HANKE: „FRAUEN ALS SEISMOGRAF DER GESELLSCHAFT“

„Wir Frauen spüren es zuerst, wir sind der Seismograf für den Zustand der Welt. Und im Moment reißt es diesen Seismografen nur so rauf und runter“, erklärte Hanke mit Blick auf die aktuellen multiplen Krisen. Angesichts globaler Herausforderungen wie Kriegen, steigender Inflation und dem Abbau demokratischer Strukturen sei es wenig überraschend, dass Frauen pessimistischer in die Zukunft blickten. „Wenn wir wollen, dass sich die Lage stabilisiert – für uns alle – dann werden wir uns darum kümmern“, so Hanke.

SOZIALDEMOKRATIE IN ZEITEN DES UMBRUCHS

Zudem unterstrich die Vorsitzende der Wiener SPÖ-Frauen die Verantwortung der Sozialdemokratie in Zeiten großer Umbrüche: „Unsere Aufgabe ist es, zu ordnen und Sicherheit zu geben. Das darf nicht nur in Geschichtsbüchern stehen – das muss im Hier und Jetzt spürbar sein.“ Dafür brauche es mutige politische Schritte. Hanke bekräftigt, dass große Schrauben gedreht werden müssen und die Sozialdemokratie weiterhin mit aller Kraft eintreten werde für Vermögensbesteuerung, Frieden und stärkerer Regulierung von Konzernen: „Denn in einer Welt, wie sie sich manche Tech-Bros vorstellen, haben Frauen keine Zukunft.“

HOFFNUNG ALS HALTUNG
Abschließend richtete Hanke den Blick nach vorne: „Es wird an uns liegen, den Menschen – und zuallererst den Frauen – die Zuversicht zurückzugeben. Hoffnung zu geben.“ Der 1. Mai erinnere jedes Jahr daran, was Hoffnung wirklich bedeutet: „Hoffnung ist keine Laune, kein schnelles Gefühl. Sie ist eine Haltung. Eine Haltung, weiterzugehen – auch wenn wir nicht wissen, wie lang der Weg noch ist. Aber wir wissen, dass jeder Schritt in die richtige Richtung das Leben von Millionen Menschen besser machen wird.“

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