
Korosec: „FLAF-Beitrag der Unternehmen für über 60-Jährige ist kontraproduktiv“
Seniorenbundpräsidentin befürchtet noch schwierigere Jobsuche für Ältere
Die heute veröffentlichten Arbeitslosenzahlen für April 2026 zeichnen ein alarmierendes Bild: Immer mehr Menschen finden über längere Zeit keinen neuen Job. Vor allem ältere Menschen sind betroffen. Der Anteil der Langzeitbeschäftigungslosen bei allen arbeitslos Vorgemerkten beträgt bei Personen 50 + 43 Prozent. Bei 61-jährigen Frauen hat sich die Arbeitslosigkeit 2025 von 150 auf 400 Tage erhöht.
„Hier muss dringend gegengesteuert werden“, sagt Seniorenbundpräsidentin Ingrid Korosec. Das „Älterenbeschäftigungspaket“ sei gut und richtig, „leider wird es konterkariert – dadurch, dass Betriebe ab 2028 auch für Menschen über 60 Jahren 2,7 Prozent in den Familienlastenausgleichsfonds einzahlen müssen. Damit werden Bemühungen, Ältere im Erwerbsleben zu halten und damit das faktische Pensionsantrittsalter zu erhöhen, unterlaufen. Wir können es uns als Gesellschaft nicht leisten, das Potenzial der Generation 50+ brachliegen zu lassen – weder menschlich noch ökonomisch“, sagt Korosec.
Österreichischer Seniorenbund
Karin Leitner
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