
„Eco“: Zimmer frei – warum viele Hotels mit mehr Song-Contest-Gästen gerechnet haben
Am 7. Mai um 22.30 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON
Dieter Bornemann präsentiert das ORF-Wirtschaftsmagazin „Eco“ am Donnerstag, dem 7. Mai 2026, um 22.30 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON mit folgenden Beiträgen:
Zimmer frei – warum viele Hotels mit mehr Song-Contest-Gästen gerechnet haben
In einer Woche startet der Eurovision Song Contest in Wien und neben den Künstlerinnen und Künstlern bzw. den Länderdelegationen werden auch Zigtausende Fans in der Stadt erwartet. Der ganz große Ansturm auf die Wiener Hotels, mit dem viele gerechnet haben, ist allerdings bislang ausgeblieben – die Auslastung liegt derzeit bei rund 70 Prozent. Auch kurzfristig lassen sich jetzt noch günstige Zimmer finden. Wurde die Nachfrage überschätzt oder waren die Preise zu hoch? Weichen die ESC-Fans auf Kurzzeitvermietungen wie Airbnb und Co aus? Bericht: Johannes Schwitzer-Fürnsinn, Max Nicholls
Wetten auf alles – wie auf Online-Plattformen Milliarden umgesetzt werden
Wer gewinnt die Wahl? Was früher am Stammtisch diskutiert wurde, ist heute ein Milliardenmarkt. Ob Krieg, Naturkatastrophe oder Ölpreis – auf fast alles lässt sich Geld setzen. Wettplattformen wie Polymarket oder Kalshi boomen, vor allem seit Donald Trump zurück im Weißen Haus ist. Befürworter sagen: Prognosemärkte sind genauer als jede Umfrage. Kritiker sagen: Hier verdienen sich Insider eine goldene Nase. Ein Wiener zeigt „Eco“, wie er mit geopolitischem Wissen Geld macht. Werden sich diese Plattformen als seriöse Informationsquellen etablieren? Oder handelt es sich hierbei nur um legalisierten Insiderhandel? Bericht: Michael Mayrhofer, Mona Bruckberger
Ausverkauf von Bauernhöfen – wenn der Stallgeruch dem Luxus weicht
In der heimischen Landwirtschaft ist für viele aktuell kein Geld mehr zu verdienen: Im Schnitt sperren pro Tag neun Höfe zu. Grund und Boden werden verkauft – und zwar vermehrt an finanzkräftige Investoren aus anderen EU-Staaten, vor allem in Tirol. Laut Tiroler Grundverkehrsgesetz dürfen Bauernhöfe in der Regel nicht ohne Genehmigung der Behörde verkauft werden, es gibt aber ein Schlupfloch. Die Konsequenz: Aufgelassene landwirtschaftliche Betriebe werden um mehrere Millionen Euro zum Kauf angeboten, opulente Bauernhof-Residenzen entstehen. Wie sollen Einheimische angesichts dessen dem „Traumberuf Landwirt“ nachgehen können? Wie will die Tiroler Politik den Spekulanten Einhalt gebieten? Bericht: Kurt Reindl
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