
„WeltWeit“-Reportage zum Thema „Liebe ohne Grenzen. Wie geht der Weg zum Glück?“
Am 8. Mai um 21.20 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON
Viele Menschen sehnen sich in Zeiten von Krisen und Unsicherheit stärker nach Verlässlichkeit und Stabilität in ihrem unmittelbaren Umfeld – sprich in Beziehungen und Partnerschaft. Aber wie diese Stabilität konkret aussieht, wird heute individueller interpretiert als früher. Ob sich ein Paar für die traditionelle Ehe entscheidet oder das Zusammenleben ohne Trauschein vorzieht, ist meist von der kulturellen Einbettung abhängig. Auch in westlichen Gesellschaften ist Partnerschaft nach wie vor wichtig, aber Qualität zählt mehr als Dauer. Für die aktuelle „WeltWeit“-Reportage „Liebe ohne Grenzen. Wie geht der Weg zum Glück?“ – zu sehen am Freitag, dem 8. Mai 2026, um 21.20 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON – haben sich Benedict Feichtner, Eva Pöcksteiner und Lena Hager in den USA, Indien und Dänemark unterschiedliche Wege zum „Liebesglück“ angeschaut.
Benedict Feichtner geht an der Ostküste der USA der Frage nach, ob und wenn ja wie Technologie heute Liebe ermöglicht. Er trifft Paare, deren Beziehungen ohne digitale Hilfe vielleicht nie entstanden wären: David Duda aus den USA und Hong Liang aus China verstehen die Sprache des jeweils anderen nicht. Sie kommunizieren deshalb fast ausschließlich mit Hilfe von Echtzeit-Übersetzungsprogrammen. Tony nutzt gemeinsam mit seiner Verlobten Sarah eine KI-gestützte Beziehungs-App, die er selbst mitentwickelt hat – als digitalen Therapeuten für die eigene Partnerschaft.
Indien und Pakistan sind seit Jahrzehnten verfeindete Länder. Die Grenze zu passieren ist für Bewohnerinnen und Bewohner nur schwer möglich. Was geschieht, wenn sich zwei Menschen aus diesen Ländern ineinander verlieben, hat Eva Pöcksteiner in Indien herausgefunden. Sie trifft Seema und Sachin, denen genau das passiert ist: Sie haben sich bei einem Online-Spiel kennengelernt und ihre Herzen aneinander verloren. Unter schwierigsten Bedingungen und den Umweg über Nepal haben sie es geschafft, zusammenzukommen.
Filme, Märchen und gesellschaftliche Normen prägen von klein auf unser Bild von der großen Liebe – und die soll es in einer romantischen Partnerschaft geben. Ohne sie fehle etwas im Leben. Seit einigen Jahren werden jedoch Stimmen laut, die das Fokussieren auf genau diese EINE Liebesbeziehung hinterfragen und zu einem breiteren Verständnis von Liebe aufrufen. Lena Hager trifft in Dänemark die 29-jährige Frida Retz, die vor drei Jahren ihren sogenannten „Goldmenschen“, ihre beste Freundin, geheiratet hat, um ein Zeichen für die platonische Liebe zu setzen. Seit der Hochzeit hat sich jedoch viel verändert. Frida ist Mutter geworden und wohnt mit dem Vater ihres Kindes zusammen. Trotzdem will sie der Freundschaft den gleichen Stellenwert wie ihrer Partnerschaft mit dem Mann zukommen lassen.
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