
„Der schönste Tag im Leben“: „kreuz & quer“ über die vielfältigen Hochzeitsrituale in Österreich
Am 12. Mai um 23.05 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON
Warum spielen spirituelle Rituale bei Hochzeiten für viele Menschen eine Rolle? Welche Rituale gibt es – und warum wächst das Angebot auch für nicht-religiöse Paare? Andrea Eder hat sich für die „kreuz & quer“-Dokumentation „Der schönste Tag im Leben“ – zu sehen am Dienstag, dem 12. Mai, 2026, um 23.05 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON – auf eine bunte Spurensuche gemacht.
„Es ist, als ob ein zusätzlicher Schutz damit über uns wäre“, erzählt die Künstlerin Yasmin Ada-Tarsousi über ihre religiöse Hochzeit und erklärt gemeinsam mit ihrem Mann, Mustafa Tarsousi, was eine Nikah, eine islamische Trauung, ausmacht. Ähnlich wie die beiden entscheiden sich Jahr für Jahr viele Paare in Österreich dazu, ihre Hochzeit nicht nur standesamtlich, sondern auch religiös oder mit einzelnen spirituellen Ritualen zu begehen. Die Gründe dafür sind vielfältig und so bunt wie das Leben selbst. Der Wunsch nach individuellen Angeboten und neuen Wegen wächst.
So auch bei Julissa Wurz und Clemens Puntigam. Beide sind aus der Kirche ausgetreten, ihre Hochzeit soll dennoch von einem spirituellen Ritual begleitet werden: „Nur am Standesamt – so schnell, schnell – das wäre uns zu wenig!“, sind sich die Eltern eines kleinen Buben einig. Sie haben sich an eine freie Rednerin gewandt, mit der sie gemeinsam ihre Trauung planen: „Paare kommen zu mir, weil sie sich eine individuelle Hochzeitszeremonie wünschen, die sie als Paar zeigt und stärkt. Einfach eine Zeremonie und ein Ritual maßgeschneidert für sie!“, erzählt Jasmin Krainz.
Von so viel Individuellem war bei der jüdischen Hochzeit von Ramy und Brigitte Ungar-Klein vor 53 Jahren noch keine Rede: „Mein Vater hat zu mir gesagt: Die Hochzeit machst du für die Gesellschaft!“. Trotzdem hat das Wiener Ehepaar ihre religiöse Hochzeit genossen und die Liebe ist beständig: „Ich würde sie sofort wieder heiraten“, bekennt sich Ramy liebevoll.
Genau dieses innige Bekenntnis zueinander empfiehlt Pfarrer Wolfgang Schwarz aus Graz seinen heiratswilligen Paaren bei ihrer Hochzeit: „Ich sage allen Paaren: Seien Sie bei sich!“ Der Pfarrer, der zusätzlich auch eine Ausbildung zum christlichen Ritualbegleiter absolviert hat, ist offen für individuelle Wünsche seiner Brautpaare. Auch deshalb haben sich Jörg und Johanna Gössl entschieden, ihre Hochzeit mit Wolfgang Schwarz zu zelebrieren. Die Eltern eines kleinen Buben erzählen: „Wir wollten einen modernen Pfarrer, weil es uns wichtig war, auch unseren Sohn in die Zeremonie miteinzubinden!“
Andrea Eder hat die vier Paare getroffen und zeigt in „Der schönste Tag im Leben“, wie vielfältig Hochzeitsrituale in Österreich sein können, warum sie Halt und Kraft geben können und welche Rolle Liebe und Religion dabei spielen.
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