Gräserpollensaison zum Eurovision Song Contest 2026: Was Gäste in Wien wissen sollten

Die Gräserpollensaison hat Anfang Mai in Wien begonnen und ist inzwischen deutlich angelaufen

PÜNKTLICH ZUM EUROVISION SONG CONTEST 2026 IN WIEN INFORMIERT DER POLLENSERVICE WIEN DER MEDIZINISCHEN UNIVERSITÄT WIEN ÜBER DIE AKTUELLE POLLENFLUGSITUATION. FÜR NATIONALE UND INTERNATIONALE GÄSTE STEHEN DIE POLLENVORHERSAGEN AUCH IN ENGLISCHER SPRACHE ZUR VERFÜGUNG, DAMIT SICH REISENDE MIT POLLENALLERGIE GEZIELT AUF IHREN AUFENTHALT VORBEREITEN KÖNNEN.

Die Gräserpollensaison hat Anfang Mai in Wien begonnen und ist inzwischen deutlich angelaufen. Da Gräserpollen weltweit zu den wichtigsten Allergieauslösern zählen, ist dies vor allem für empfindliche Personen relevant. Zusätzlich ist derzeit auch die Blüte der Manna-Esche zu beachten. Dieser in Wien häufig vorkommende Stadtbaum – unter anderem auch im Bereich vor der Wiener Stadthalle – produziert Pollen, die mit Olivenpollen kreuzreagieren, einem bedeutenden Allergen im mediterranen Raum. Günstig ist jedoch, dass Pollen in Innenräumen in deutlich geringeren Mengen vorkommen. Der Aufenthalt in der Wiener Stadthalle ist daher aus allergologischer Sicht vorteilhaft.

DIE GRÄSERPOLLENSAISON HAT VOR KURZEM IN WIEN BEGONNEN

Pollenallergien sind länderübergreifend ein Thema. Die Gräserpollenallergie ist in Österreich die häufigste Pollenallergie. Graspollen ist weltweit ein häufiger und bedeutender Allergieauslöser. Das liegt auch daran, dass Süßgrüser (Poaceae) weltweit verbreitet sind. Außerdem ist die Kreuzreaktivität in dieser Pflanzenfamilie sehr hoch, das bedeutet man reagiert meist auf mehrere Grasarten. Die Blüte von vielen, verschiedenen Grasarten macht die Gräserpollensaison komplex und zur längsten Pollenflugzeit im Jahr.
Die ersten früh blühenden Gräser, die die Gräserpollensaison ankündigen, haben Ende April zu blühen begonnen: Ruchgras und Fuchsschwanzgras. Diese Gräserarten sind nur auf natürlichen Wiesen (z.B. im Wiener Wald) zu finden.

Medizinische Universität Wien
Mag. Johannes Angerer
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