Zehetner: „Der letzte Auftritt ist verklungen, die Wirkung für Österreich bleibt“

Tourismus-Staatssekretärin gratuliert Bulgarien zum ESC-Sieg und zieht positive Bilanz für Österreich als Gastgeberland

Mit dem Finale des Eurovision Song Contest 2026 ist am Samstagabend eines der größten Kultur- und Medienereignisse der Welt in der Wiener Stadthalle zu Ende gegangen. Tourismus-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner zieht eine erste positive Bilanz zum ESC 2026 in Wien.

„Herzliche Gratulation an Bulgarien und DARA zu diesem starken Auftritt und zum verdienten Sieg. Österreich hat in den vergangenen Tagen gezeigt, dass es große internationale Ereignisse professionell, verlässlich und gastfreundlich ausrichten kann. Mein besonderer Dank gilt allen Beteiligten hinter den Kulissen sowie den Sicherheitskräften, die mit ihrem Einsatz einen reibungslosen Ablauf möglich gemacht haben“, so Zehetner.

Der Eurovision Song Contest zählt zu den reichweitenstärksten TV-Ereignissen Europas. Bereits der ESC 2025 erreichte laut European Broadcasting Union rund 166 Millionen Menschen im Fernsehen und erzielte zusätzlich 83 Millionen Unique Viewer auf YouTube über alle ESC-Inhalte hinweg.

Eine besondere Rolle spielten die Postcards zwischen den Acts. Sie zeigten Österreich in kurzen, emotionalen Bildern und verbanden Musik, Menschen und Destinationen zu einer touristischen Einladung an ein internationales Publikum. Gerade diese Bilder machen deutlich, wie vielfältig Urlaub in Österreich sein kann und warum es sich lohnt, auch im eigenen Land neugierig zu bleiben.

„Der ESC ist mehr als eine Show. Besonders die Postcards haben in wenigen Sekunden gezeigt, was unser Land ausmacht. Solche Bilder bleiben hängen und können aus Zuschauerinnen und Zuschauern künftige Gäste machen. Sie können aber auch uns selbst daran erinnern, wie viel es beim Urlaub in Österreich immer wieder neu zu entdecken gibt“, betont Zehetner.

Auch wirtschaftlich bleibt das Großereignis relevant. Eine Studie von EcoAustria im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft, Energie und Tourismus zeigt, dass der ESC einen gesamtwirtschaftlichen Nachfrageimpuls von rund 57 Millionen Euro auslösen und rund 550 Vollzeitäquivalente schaffen oder sichern kann.

Dass ein Eurovision Song Contest weit über die Finalnacht hinauswirken kann, zeigt der Blick nach Basel. Laut Nachhaltigkeitsbericht des Kantons Basel-Stadt löste der ESC 2025 in der Schweiz einen Umsatz von rund 248 MILLIONEN SCHWEIZER FRANKEN, umgerechnet rund 271 MILLIONEN EURO, aus. Davon entfielen rund 110 MILLIONEN SCHWEIZER FRANKEN, also rund 120 MILLIONEN EURO, auf die Region Basel. Besonders relevant für den Tourismus ist der Nachhall bei den Gästen. 95 PROZENT der auswärtigen Besucherinnen und Besucher würden Basel weiterempfehlen, 85 PROZENT gaben an, die Stadt in den kommenden Jahren wieder besuchen zu wollen.

„Der letzte Auftritt ist verklungen, die Wirkung für Österreich bleibt. Basel hat gezeigt, dass der ESC weit über die Finalnacht hinausreichen kann. Genau darum geht es auch für Österreich. Die Postcards, die internationale Berichterstattung und unsere Rolle als Gastgeber sind nicht nur schöne TV-Momente. Sie sind Einladungen, unser Land zu besuchen, wiederzukommen und weiterzuempfehlen“, so Zehetner.

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