
„Gesund aus der Krise“: Was Social Media mit der Psyche junger Menschen macht
Einladung zur Pressekonferenz: Warum das geplante Social-Media-Verbot ein wichtiger erster Schritt ist und was unsere Behandler:innen in der Praxis sehen
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MITTWOCH, 27. MAI 2026, 11 UHR
BUNDESMINISTERIUM FÜR ARBEIT, SOZIALES, GESUNDHEIT, PFLEGE UND KONSUMENTENSCHUTZ, STUBENRING 1, 1010 WIEN, PRESSEZENTRUM, 5. STOCK
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PRESSEKONFERENZ MIT
* Bundesministerin Korinna Schumann, Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz
* Ao. Univ.-Prof.in Dr.in Beate Wimmer-Puchinger, Gesamtleitung „Gesund aus der Krise“ und Präsidentin Berufsverband Österreichischer Psychologinnen und Psychologen (BÖP)
* Mag.a Barbara Haid MSc, Präsidentin Österreichischer Bundesverband für Psychotherapie (ÖBVP), Kooperationspartner „Gesund aus der Krise“
* Priv. Doz. Mag. Dr. Oliver Scheibenbogen (Klinischer Psychologe und Gesundheitspsychologe, wissenschaftliche Leitung ORF/Dok1-Handyexperiment)
Angesichts des angekündigten Social-Media-Verbots für unter 14-Jährige rückt die Frage nach den psychischen Auswirkungen dieser Plattformen verstärkt in den Fokus. Der Einfluss von Plattformen wie Instagram, TikTok und Co. auf den Alltag junger Menschen ist enorm: Soziale Medien konfrontieren Kinder und Jugendliche mit unerreichbaren Schönheitsidealen, radikalisierenden Algorithmen sowie nicht altersgerechten und teils schädlichen Inhalten. Die Konsequenzen der exzessiven Social-Media-Nutzung sind weitreichend: Abbau von sozialen Kontakten, Schlafstörungen, depressive Verstimmungen, niedriger Selbstwert. Dies bestätigt sich auch bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die bei Gesund aus der Krise Hilfe suchen.
Als niederschwelliges, kostenloses und qualitätsgesichertes Unterstützungsangebot begleitet das Projekt Kinder und Jugendliche dabei, psychische Belastungen frühzeitig zu bewältigen und einen gesünderen Umgang mit Herausforderungen wie Social Media zu entwickeln. Im Rahmen unserer Pressekonferenz beleuchten wir die psychischen Auswirkungen von Social Media aus praxisnaher Sicht und zeigen auf, welche Unterstützung Kinder und Jugendliche heute benötigen.
ÜBER „GESUND AUS DER KRISE“
Das Mental-Health-Projekt „Gesund aus der Krise“ half bereits mehr als 54.000 Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen durch professionelle klinisch-psychologische, gesundheitspsychologische, psychotherapeutische und musiktherapeutische Behandlung. Das Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz hat hierzu in der vierten Projektphase 35,15 Millionen Euro zur Verfügung gestellt und somit eine Finanzierung bis Juni 2027 sichergestellt. Abgewickelt wird „Gesund aus der Krise” vom Berufsverband Österreichischer Psychologinnen und Psychologen (BÖP) in enger Kooperation mit dem Österreichischen Bundesverband für Psychotherapie (ÖBVP). Seit Frühjahr 2024 ist der Österreichische Berufsverband für Musiktherapie (ÖBM) ein weiterer Umsetzungspartner.
Ein Behandler:innen-Pool von rund 1.500 Klinischen Psycholog:innen, Gesundheitspsycholog:innen, Psychotherapeut:innen und Musiktherapeut:innen, welche in Summe 27 Behandlungssprachen anbieten, ermöglicht die erfolgreiche Umsetzung. „Gesund aus der Krise“ hilft nachweislich. Das hat die Universität Innsbruck (Institut für Psychologie) in ihrer Evaluierung bestätigt, bei der Daten von über 15.000 jungen Menschen über drei Jahre hinweg ausgewertet wurden.
Mag.a Gudrun Kreutner-Reisinger
Kommunikation „Gesund aus der Krise“
0699 1105 4001
gk@gudrunkreutner.com
Alexander Berger, MA
Projektleitung „Gesund aus der Krise“
0670 350 48 46
alexander.berger@gesundausderkrise.at
Christoph Ertl
Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und
Konsumentenschutz
0664 88 777 555
christoph.ertl@sozialministerium.gv.at
www.gesundausderkrise.at | www.boep.or.at | www.psychotherapie.at
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