
Greenpeace-Test: Alarmierende Mengen Mikroplastik in Baby-Quetschies entdeckt
Tausende Partikel in internationalen Nestlé- und Danone-Produkten gefunden – Greenpeace fordert Untersuchungen des Gesundheitsministeriums von Quetschies in Österreich
Eine aktuelle Untersuchung im Auftrag von Greenpeace International deckt schockierende Mengen an Mikroplastik in Babynahrung der globalen Konzerne Nestlé und Danone auf. Der Test zeigt, dass die beliebten Kunststoff-Quetschbeutel („Quetschies“) winzige Plastikteilchen direkt in die Nahrung abgeben können. Durch ein einziges “Quetschie” können so bis zu 11.000 Mikroplastikpartikel von Kindern aufgenommen werden. Insgesamt sind in den getesteten Produkten über 80 Chemikalien identifiziert worden – darunter eine potentiell hormonell wirkende Chemikalie. Da in den österreichischen Regalen sehr ähnliche Verpackungen von Quetschies zu finden sind, ist auch hierzulande eine massive Belastung der Babynahrung zu befürchten. Angesichts der besonderen Gefährdung von Babys und Kleinkindern fordert Greenpeace, dass das Gesundheitsministerium umfassende Mikroplastik- und Schadstoffuntersuchung von Quetschies und Babynahrung in Österreich durchführt.
Madeleine Drescher
Konsumexpertin
Greenpeace Österreich
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Magnus Reinel
Pressesprecher
Greenpeace Österreich
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