
DenizBank AG Urlaubsgeld-Studie 2026: Reiseboom und Sparen dominieren – für einkommensschwache Haushalte ist Sonderzahlung Überlebenshilfe
* Sehnsucht nach Urlaub steht an oberster Stelle: 53% der Österreicher nutzen das Urlaubsgeld für Reisen; Der Vorjahresvergleich zeigt hier eine absolute Konstanz
* Jüngere Generation setzt auf Vermögensaufbau: Fast ein Viertel (24%) der unter 30-Jährigen legt das zusätzliche Einkommen in Aktien oder Fonds an. Insgesamt steigt die Tendenz zum Sparen im Vergleich zum Vorjahr leicht an (+3%).
* Drastische soziale Schere: Für 84 % der finanziell schlechter Gestellten ist die Sonderzahlung essenziell, um überhaupt „über die Runden“ zu kommen – ein spürbarer Zuwachs gegenüber 2025 (+6% bei finanziell schlechter Gestellten).
Das Urlaubsgeld ist für die Menschen in Österreich weit mehr als ein reiner Reisebonus. Eine aktuelle, repräsentative Studie des Markt- und Meinungsforschungsinstituts INTEGRAL im Auftrag der DenizBank AG zeigt ein klares Bild: Während die Reiselust nach wie vor ungebrochen ist, fungiert die jährliche Sonderzahlung gleichzeitig als wichtiges Sparinstrument und – in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten – als unverzichtbarer Puffer für die laufenden Lebenshaltungskosten.
REISELUST TRIFFT AUF SICHERHEITSBEDÜRFNIS
Für mehr als die Hälfte der Befragten (53%) steht fest, dass das heurige Urlaubsgeld für Reisen und Erholung eingesetzt wird. Werden die Befragten gebeten, die hypothetische Aufteilung des Geldes in Prozent zu beziffern, fließen im Durchschnitt 38 % des Betrags in den Urlaub. Beide Werte bleiben auf dem Niveau von 2025.
Gleichzeitig ist das Sicherheitsbedürfnis der Österreicher spürbar gewachsen: 36% der Menschen sparen einen Teil der Sonderzahlung an (2025: 33%, ein Plus von 3%). Im Schnitt wandert gut ein Fünftel (21%; +/-0 % zu 2025) direkt aufs Sparkonto.
JUNGE MENSCHEN ALS ANLAGE-PIONIERE, MARKANTES GEFÄLLE BEI DEN EINKOMMEN
Ein besonders interessanter Trend zeigt sich beim Blick auf die Altersgruppen und das Nettoeinkommen:
* WERTPAPIERE STATT SPARBUCH: Während im Gesamtschnitt 11% das Geld am Kapitalmarkt anlegen, investiert fast jede:r Vierte unter 30-Jährige (24%) das Urlaubsgeld gezielt in Aktien oder Fonds. Dieser Anteil ist bei Männern (16%) und Personen mit Matura (19 %) ebenfalls überdurchschnittlich hoch.
* EINKOMMENSSTARKE REISEN, EINKOMMENSSCHWACHE DECKEN FIXKOSTEN: In Haushalten mit einem Nettoeinkommen von über 4.500 Euro nutzen 65% das Geld für die Ferien – hier fließen im Schnitt 45 % des Budgets in den Urlaub und nur 4% in die Lebenshaltungskosten. Bei Haushalten mit einem Einkommen bis 2.500 Euro sieht die Realität anders aus: Hier nutzen bereits 35 % die Zahlung für den täglichen Bedarf.
„_Das Urlaubsgeld ist in Österreich längst kein reiner Reisebonus mehr. Während die Urlaubslust im Land stabil bleibt, fungiert die Sonderzahlung für vier von zehn Menschen als Anker für die täglichen Fixkosten. Als Bank sehen wir hier eine wachsende finanzielle Schere, aber auch einen positiven Trend: Vor allem die junge Generation nutzt die Sonderzahlung immer klüger für den langfristigen Vermögensaufbau_,“ betont Hayri Cansever, CEO DenizBank AG.
DIE SONDERZAHLUNG ALS SOZIALER RETTUNGSANKER
Die Studie macht eine finanzielle Kluft in der Bevölkerung sichtbar, die sich im Vergleich zum Vorjahr weiter verschärft hat. Für 41% der Gesamtbevölkerung ist das Urlaubsgeld eine notwendige Unterstützung, um „über die Runden“ zu kommen – das ist ein Zuwachs von 3% gegenüber 2025 (38%).
Besonders drastisch ist die Situation für jene 15% der Befragten, die ihre eigene finanzielle Situation als schlecht oder eher schlecht bewerten (+1% zum Vorjahr): In dieser Gruppe ist das Urlaubsgeld für 84 % eine existenzielle Überlebenshilfe.
Mehr als die Hälfte ihres Urlaubsgeldes (58%) muss direkt für das Begleichen von offenen Rechnungen oder Schulden (32%) und für Lebenshaltungskosten (26%) aufgewendet werden. Bemerkenswert: Der Anteil jener in dieser Gruppe, die das Urlaubsgeld für laufende Lebenshaltungskosten nutzen müssen, ist von 30% im Jahr 2025 auf nunmehr 40% im Jahr 2026 hochgeschnellt.
„_Das Urlaubsgeld ist für die Österreicher:innen weit mehr als ein Budgetposten. Es ist ein psychologischer Puffer. Für über 60% der Menschen erhöht diese Sonderzahlung die Resilienz gegen unerwartete Ausgaben massiv und gibt ihnen in unsicheren Zeiten ein Stück finanzielle Sicherheit zurück_, betont Petra Starecek, Studienleiterin Integral Meinungsforschung.
Aktuell schätzen nur noch 46% der Österreicher ihre finanzielle Lage als sehr oder eher gut ein, was einem spürbaren Rückgang von 3 % im Vergleich zu 2025 entspricht. Trotz dieser Herausforderungen überwiegt der positive Effekt der Sonderzahlung auf die Haushaltskassen: Für 63% erhöht das Urlaubsgeld die Resilienz gegen unerwartete Ausgaben (+4% zu 2025), und für 62% ist es eine gute Basis, um Geld für die Zukunft zur Seite zu legen (+4 % zu 2025).
INFO: FOTO und PRÄSENTATION im Anhang frei © DenizBank AG
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ÜBER DIE DENIZBANK AG: Die DenizBank AG wurde 1996 gegründet und ist eine österreichische Universalbank mit Filialen in Österreich und Deutschland. Sie unterliegt dem österreichischen Bankwesengesetz und ist Mitglied bei der gesetzlichen einheitlichen Sicherungseinrichtung der Einlagensicherung AUSTRIA GmbH. Die DenizBank AG ist Teil der DenizBank Financial Services Group.
ÜBER DIE STUDIE: Die DenizBank AG hat zusammen mit dem Meinungsforschungsinstitut INTEGRAL im Mai 2026 unselbständig Beschäftigte oder Pensionist:innen in Österreich in der Altersgruppe 16 bis 75 Jahre zu Ihren Plänen mit dem Urlaubsgeld (jährliche Sonderzahlung) befragt. Das Sample betrug 1000 Befragte.
ÜBER INTEGRAL: INTEGRAL ist ein unabhängiges, inhabergeführtes Institut für Markt- und Meinungsforschung in Wien und Teil der INTEGRAL-SINUS-OPINION-Gruppe mit den Schwesterinstituten SINUS Markt- und Sozialforschung GmbH mit Standorten in Heidelberg und Berlin und OPINION in Nürnberg.
DenizBank AG
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