FPÖ – Nepp: Ludwig-SPÖ dreht Wienern über vier Tage das Warmwasser ab

„Unfassbarer Skandal – derartige Zustände hat es in der Zweiten Republik noch nie gegeben“

Mit scharfer Kritik reagiert der Wiener FPÖ-Obmann Stadtrat Dominik Nepp auf die von Wien Energie angekündigte mehrtägige Abschaltung der Warmwasserversorgung für zumindest hunderte Wiener Haushalte in Wien Ottakring und Penzing. Laut den Informationen von Wien Energie sollen betroffene Haushalte von Donnerstag, 26. Juni, 06:00 Uhr, bis Montag, 30. Juni, 09:00 Uhr ohne Warmwasser auskommen müssen. Als Ersatz verweist der stadteigene Konzern sogar auf die Bereitstellung öffentlicher Duschen.

„Es ist unfassbar, dass die Ludwig-SPÖ den Wienern über mehr als vier Tage das Warmwasser abdreht. Mir ist nicht bekannt, dass es in der Zweiten Republik jemals eine derart lange geplante Unterbrechung der Warmwasserversorgung gegeben hat. Das ist unzumutbar und muss sofort rückgängig gemacht werden“, erklärt Nepp.

Besonders betroffen seien ältere Menschen, Familien mit Kindern sowie pflegebedürftige Personen. „Gerade im Alltag dieser Menschen ist eine funktionierende Warmwasserversorgung unverzichtbar. Wer glaubt, dass man die Wiener einfach auf öffentliche Duschen verweisen kann, hat völlig den Bezug zur Lebensrealität der Bevölkerung verloren. Diese Empfehlung ist eine Provokation gegenüber all jenen, die sich keine Sonderbehandlung leisten können und zeigt einmal mehr die Arroganz der roten Sonderklassen“, so Nepp.

Der Wiener FPÖ-Chef fordert eine umgehende Stellungnahme der zuständigen SPÖ-Stadträtin Ulli Sima. „Die Wiener haben ein Recht darauf zu erfahren, wie viele Menschen und Haushalte tatsächlich betroffen sind. Ebenso muss offengelegt werden, welche weiteren Gebiete künftig mit derartigen Abschaltungen rechnen müssen und ob ähnliche Maßnahmen bereits geplant sind.“

Für Nepp ist die angekündigte Maßnahme ein weiteres Symptom des zunehmenden Verfalls der Wiener Infrastruktur. „Einmal mehr zeigt sich, wie desolat die Infrastruktur in unserer Stadt mittlerweile ist. Die Ludwig-SPÖ lässt Wien seit Jahren herunterkommen. Während pro Jahr eine Milliarde Euro Mindestsicherung an Asylanten verschenkt wird, sind die Grundversorgung und die technische Infrastruktur offensichtlich nicht mehr gesichert.“

Nepp fordert daher die sofortige Überprüfung der geplanten Abschaltung, eine umfassende Information aller Betroffenen sowie politische Konsequenzen. „Die Wiener dürfen nicht die Leidtragenden des jahrelangen Missmanagements der Ludwig-SPÖ sein. Diese Wahnsinnsaktion muss gestoppt werden.“

Klub der Wiener Freiheitlichen
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