
Alpenverein forciert Ausbildung für Jugendliche am Mountainbike
Ausbildungsprogramm risk´n´fun schließt Lücken bei Risikobewusstsein, Soft Skills und technischen Fähigkeiten
MOUNTAINBIKEN IST UNTER JUGENDLICHEN SEHR BELIEBT. SPEZIELL BIKEPARKS MIT LIFTUNTERSTÜTZUNG UND ANGELEGTEN SPRÜNGEN UND STEILKURVEN WERDEN IMMER POPULÄRER. LAUT ÖSTERREICHISCHEM ALPENVEREIN ORIENTIEREN SICH JUNGE MENSCHEN DABEI GERNE AN SPEKTAKULÄREN VIDEOS UND BILDERN VON PROFESSIONELLEN MOUNTAINBIKER:INNEN IN SOZIALEN MEDIEN. DIE FAHRTECHNISCHEN FÄHIGKEITEN DER JUGENDLICHEN SIND OFT GUT, DOCH AM BIKE FEHLT ES IHNEN HÄUFIG AN ERFAHRUNG UND EINER REALISTISCHEN EINSCHÄTZUNG VON RISIKEN. UM MOUNTAINBIKER:INNEN ZU UNTERSTÜTZEN, SICH SELBST UND RISIKEN EINZUSCHÄTZEN UND SICHER AM BIKE UNTERWEGS ZU SEIN, BIETET DIE ALPENVEREINSJUGEND IM AUSBILDUNGSPROGRAMM _RISK´N´FUN BIKE_ KURSE, WORKSHOPS UND TRAININGS AN.
„WAS ONLINE EINFACH AUSSIEHT, IST IN DER REALITÄT HÖCHST ANSPRUCHSVOLL”
Tempo, Airtime, Flow, motivierte Freunde und jede Menge Spaß: Biken hat sich in den vergangenen Jahren zunehmend zum sommerlichen Pendant des „Freeridens“ entwickelt. „Schön, wenn junge Menschen gemeinsam draußen unterwegs sind. Luft nach oben gibt es allerdings bei der realistischen Einschätzung von Risiken beim Mountainbiken. Was online einfach aussieht, stellt in der Realität hohe Anforderungen und setzt genaue Planung, Training und Erfahrung voraus“, weiß DANIELA TOLLINGER VON DER ALPENVEREINSJUGEND, zuständig für das Ausbildungsprogramm_ risk´n´fun_, das sich mit der Vermittlung von Risikokompetenz befasst. „Wir erleben oft, dass Eltern froh sind, wenn ihre Kinder nicht am Handy oder PC sitzen, gleichzeitig sind sie aber besorgt, weil sich die Kinder beim Biken in einem riskanten Bereich bewegen“, erklärt TOLLINGER.
FEHLENDE SELBSTEINSCHÄTZUNG, ÜBERFORDERUNG, GRUPPENDRUCK?
An diesem Punkt greift das Kursprogramm _risk´n´fun bike_ des Alpenvereins. DANIELA TOLLINGER: „Mit den Programmen der Alpenvereinsjugend unterstützen wir die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen und begleiten sie dabei, selbst aktiv zu sein und mit Risiken verantwortungsvoll umzugehen.“ Das Credo „wahrnehmen – beurteilen – entscheiden” biete bei den BIKE-Kursen eine gute Basis, um sich mit Themen wie Selbsteinschätzung, Überforderung oder Gruppendruck auseinanderzusetzen. Doch auch handfeste Skills wie die richtige Brems- und Kurventechnik sowie Orientierung stehen auf dem Programm. „Wir sind mit den Kids anfangs im Bikepark unterwegs, richten den Blick dann aber weiter nach ‚draußen‘. Beispielsweise auf die Singletrails, wo es viel Geschicklichkeit und Technik braucht, das Tempo anders ist und das Naturerleben eindrücklicher ist. Dann wird auch relevant, wie man Herausforderungen gemeinsam meistern und ein respektvolles Miteinander am Berg leben kann. Mountainbiken bietet Zugang zu Themen, die weit über die Sportart hinausreichen.“
BIKE-KURSE FÜR (FAST) ALLE ALTERSGRUPPEN
Das Ausbildungsprogramm _risk´n´fun_ bietet im Bereich Mountainbiken verschiedene Formate für unterschiedliche Altersgruppen: von gemeinsamen Angeboten für Eltern mit ihren Kindern bis hin zu speziellen Programmen nur für Mädchen zwischen 13 und 16 Jahren. Die sogenannten _DROP IN Tage_ sollen allen ab 14 Jahren einen guten Einstieg in die Bike-Saison ermöglichen. Die _YOUNG GUNS-Termine_ richten sich an 13- bis 16-Jährige, um gemeinsam im Bikepark zu trainieren. Bei der _BIKE SESSION_ können Radbegeisterte ab 16 Jahren teilnehmen, um technische Skills zu verfeinern und ein Bewusstsein für die verschiedenen Einflussfaktoren beim Biken zu bekommen.
ALLE INFOS UND ANMELDUNG: WWW.ALPENVEREIN.AT/RISK-FUN/BIKE/
Österreichischer Alpenverein
Mag. Peter Neuner-Knabl
E-Mail: presse@alpenverein.at
Website: https://www.alpenverein.at
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