
SPÖ-Schieder: Kurti ist beste Chance für Kosovo und den Weg in die EU
Kurti-Partei gewinnt Wahlen im Kosovo
Bei den gestrigen Parlamentswahlen im Kosovo hat die Partei Vetëvendosje des Ministerpräsidenten Albin Kurti einen klaren Sieg errungen. Es ist die dritte Wahl innerhalb von 1,5 Jahren. Die erneute Wahl war notwendig, da keine Koalition für die Wahl eines Präsidenten oder einer Präsidentin zustande kam. Mit 43 Prozent der Stimmen wird nach wie vor die Unterstützung anderer Parlamentsparteien notwendig sein. SPÖ-Delegationsleiter und außenpolitischer Sprecher Andreas Schieder sieht die besten Chancen für den Kosovo und Kosovos Weg in die EU mit Kurti an der Spitze des Landes: „Trotz politischer Instabilitäten in den letzten Jahren haben die Wählerinnen und Wähler Albin Kurti erneut ihr eindeutiges Vertrauen ausgesprochen. Dazu gratuliere ich dem Ministerpräsidenten ganz herzlich. Kurti und seine Partei sind die beste Chance für den Kosovo, um wieder Stabilität zu erlangen. Jetzt heißt es, die politische Krise der letzten Jahre zu überwinden und für alle Parteien gemeinsam an einem Strang zu ziehen, um den Weg für weitere Entscheidungen zu ebnen. Gleichzeitig ist es eine letzte Chance, das Ruder herumzureißen, denn eine weitere Phase des Stillstands kann sich das Land schlichtweg nicht leisten.“ ****
Schieder ergänzt: „Der Weg für den Kosovo in die EU ist noch lang und steinig. Das heißt nicht, dass wir die Hoffnung aufgeben sollten, dass der Kosovo eines Tages ein Teil der Europäischen Union sein wird. Mit Albanien und Montenegro mit einem Fuß in der Tür spüren wir derzeit einen positiven Schwung für die EU-Erweiterung am Westbalkan. Damit auch der Kosovo ein Stück näher an die Europäische Union rücken kann, ist es dringend notwendig, den Belgrad-Pristina-Dialog wieder aufleben zu lassen und die Statusfrage des Landes zu klären. Ich bin davon überzeugt, dass Kurti diesen Weg gehen kann und hoffe auf verstärkte Bemühungen auch von Seiten der EU-Kommission. Es ist Zeit, die Anstrengungen in diesem Format zu intensivieren und Druck auszuüben, anstatt Vučić weiterhin mit Samthandschuhen anzufassen.“ (Schluss) bj
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der SPÖ-Delegation im
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