Einzigartiges Bildrepertoire von Barbara Pflaum bei APA-Images

Bildagentur macht exklusives Fotoarchiv online zugänglich – Aktuelle Fotoausstellung mit bedeutenden Bildern von Barbara Pflaum im Wiener Museum für angewandte Kunst

Als führende Bildagentur Österreichs eröffnet APA-Images Zugang zum vollständigen Archivbestand der Fotografin Barbara Pflaum (1912–2002). Die Bildagentur der APA – Austria Presse Agentur vereint unter https://images.apa.at Pflaums bedeutende Porträts von Künstler:innen, Politiker:innen und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens ebenso wie ihre Aufnahmen für Theaterzeitschriften und Buchprojekte, die im Zuge von Opernpremieren, Vernissagen, vor allem aber bei politischen Ereignissen ab Mitte der 1950er Jahre entstanden sind. Ergänzt wird das Bildangebot durch Pflaums situative Fotografien des Wiener Alltagslebens sowie weiteres Material aus dem analogen Fotoarchiv.

DIE „GRANDE DAME DER WIENER PRESSEFOTOGRAFIE“

Die Fotojournalistin Barbara Pflaum zählt zu den Wegweiserinnen des österreichischen Fotojournalismus der 1950er bis 1970er Jahre und prägte als angestellte Fotografin über zwei Jahrzehnte das Bild der „Wochenpresse“. Das Werk der „Grande Dame der Wiener Pressefotografie“ dokumentiert Politik, Kunst und Gesellschaft der 1950er bis 1970er Jahre in Wien fast lückenlos. Ihre Menschenbilder sind vor allem Porträts von Staatsoberhäuptern, Künstler:innen und Prominenten, die von Pflaum im Gespräch oder bei einer Rede gezeigt wurden und in diesem Stil neu in der österreichischen Pressefotografie waren.

Bis zum Ende ihrer Karriere 1977 fotografierte Pflaum fast ausschließlich mit einer Rolleiflex. „Da man diese Mittelformatkamera beim Fotografieren vor den Körper hielt, war ein weitgehend unbemerktes Fotografieren möglich“, so APA-Images-Leiter und APA-Bildexperte Gerald Piffl, der seit mehr als 20 Jahren das Archiv von Barbara Pflaum verwaltet. „In ihrer täglichen Arbeit bewahrte sich Pflaum zudem ihre eigene künstlerische Art und unkonventionelle Sicht der Dinge, die ihre Fotografien auch heute noch spannend machen“, sagt Piffl.

ZEITREISE INS WIEN DER 1960ER JAHRE

Bis zum 16. August 2026 zeigt das Wiener Museum für angewandte Kunst die Ausstellung „Barbara Pflaum. Schaufenster des Alltags“. Im Fokus der Schau stehen Pflaums Beobachtungen des alltäglichen Lebens auf Wiens Straßen. „Dabei erweckten die Armen sowie die Reichen im urbanen Umfeld gleichermaßen ihr Interesse”, so Piffl. Pflaum beobachtete Marktfrauen und Zeitungsverkäufer:innen mit dem gleichen, fast ethnografischen Interesse wie die Besucher:innen des Opernballs oder internationale Politiker:innen auf Staatsbesuch.

„Dieser andere Blick auf das Werk hätte der Fotografin sicher gut gefallen. Ihre tägliche Arbeit widmete sie der Politik und dem tagesaktuellen Geschehen. Ihre Leidenschaft galt aber den Typen auf der Straße oder in Lokalen sowie den zwischenmenschlichen Beziehungen“, erzählt Piffl, der gestern Abend im Zuge einer exklusiven Führung im MAK hinter die Kulissen des Fotoarchivs blicken ließ.

HISTORISCHE FOTOGRAFIEN BEI APA-IMAGES

APA-Images macht neben den aktuellen Bildbeständen internationaler Nachrichten- und Bildagenturen auch jene von heimischen historischen Archiven zugänglich. Die Bildagentur betreut die Vertriebsaktivitäten für bedeutende Sammlungen und Archive und arbeitet sukzessive an der Digitalisierung der Bestände. Eines der bekanntesten österreichischen Archive von Fotografien aus dem 19. und 20. Jahrhundert ist jenes von Brandstätter Images. Mit einem analogen Bestand von ca. vier Millionen Fotografien handelt es sich um das größte private Bildarchiv Österreichs, das darüber hinaus die Nachlässe bedeutender Fotografinnen und Fotografen wie Franz Hubmann oder Barbara Pflaum beinhaltet.

SERVICEHINWEIS: APA-Images-Bildspecial zu Barbara Pflaum

APA – Austria Presse Agentur
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