Strasser zum Doppelbudget: „Bauerngelder bleiben auf den Höfen!“

Strasser: „Agrardiesel-Auszahlung wird vorgezogen, Waldfonds fortgeführt und zentrale Mittel für die Landwirtschaft abgesichert.“

Mit dem Doppelbudget 2027/28 werden wichtige Weichenstellungen für die heimische Land- und Forstwirtschaft vorgenommen. Trotz angespannter Budgetsituation und notwendiger Konsolidierung konnten zentrale Mittel für die bäuerlichen Betriebe abgesichert werden. Für BAUERNBUND-PRÄSIDENT ABG.Z.NR DI GEORG STRASSER ist das Ergebnis ein wichtiges Signal für Stabilität und Verlässlichkeit.

„Österreich muss sparen. Auch die Landwirtschaft leistet ihren Beitrag zur Budgetkonsolidierung. Entscheidend ist, dass der Einsparungsbedarf von 230 Mio. Euro im Landwirtschaftsressort von 2025 bis 2028 über Einsparungen in der Verwaltung erbracht wird. Die Gelder für die Leistungen unserer Bäuerinnen und Bauern bleiben unangetastet“, betont STRASSER.

„Unser Dank gilt LANDWIRTSCHAFTSMINISTER NORBERT TOTSCHNIG. Durch seinen harten Einsatz in den Budgetverhandlungen ist es uns gelungen, bestehende Gelder zu erhalten und wichtige Maßnahmen wie den Agrardiesel und den Waldfonds fortzuführen. Das vorliegende Doppelbudget schafft damit verlässliche Perspektiven für unsere bäuerlichen Familienbetriebe“, so STRASSER.

ZENTRALE MITTEL FÜR LANDWIRTSCHAFT ABGESICHERT

Im Doppelbudget werden 3 Milliarden Euro an GAP-Mitteln abgesichert. Damit bleiben Direktzahlungen, ÖPUL-Maßnahmen, Ausgleichszulage, Investitionsförderungen und Jungübernehmerförderungen unverändert aufrecht. Zusätzlich stehen für die Jahre 2027 und 2028 insgesamt 100 Millionen Euro für die Agrardieselrückvergütung zur Verfügung. Die erste Auszahlung wird auf Dezember 2026 vorgezogen. Auch die Fortführung des Waldfonds wurde abgesichert, damit wichtige Maßnahmen für Wiederaufforstung, Waldpflege, Waldbrandprävention und den Aufbau klimafitter Wälder weiter möglich bleiben.

„Diese Mittel kommen direkt bei unseren bäuerlichen Familienbetrieben an. Sie sichern wichtige Leistungen auf den Höfen, stärken die Liquidität in einer Phase hoher Betriebsmittelkosten und geben unseren Bäuerinnen und Bauern Verlässlichkeit. Wer Lebensmittelproduktion, Kulturlandschaft und regionale Wertschöpfung sichern will, muss die Betriebe gezielt unterstützen“, so STRASSER.

ZUSÄTZLICHE BELASTUNGEN ABGEWEHRT

Neben der Absicherung zentraler Mittel konnten in den Verhandlungen auch zusätzliche Belastungen für die Landwirtschaft verhindert werden. Abgewendet wurden unter anderem Erbschafts- und Vermögensteuern, eine Grundsteuer-Erhöhung, eine Kfz-Steuer für Landmaschinen sowie massive Erhöhungen in der bäuerlichen Sozialversicherung. Lediglich bei den Pensionsversicherungsbeiträgen kommt es nun zu einer moderaten Anpassung von 17,0 auf 17,4 Prozent. Dadurch wird das Erfolgsmodell der bäuerlichen Sozialversicherung langfristig abgesichert.

„Wir haben von Anfang an klargestellt: Mit dem Bauernbund wird es keine neuen Steuern auf Eigentum geben. Hier haben wir uns klar durchgesetzt. Das Doppelbudget schafft nun Stabilität und gibt unseren Betrieben eine Grundlage, auf der sie weiterarbeiten können.“, so STRASSER abschließend.

Martin Grob, MA
Pressesprecher & Leitung Kommunikation
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E-Mail: m.grob@bauernbund.at
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