
Baxant (SPÖ): „Aus einem Denkmal wird ein Mahnmal – Wien übernimmt Verantwortung für seine Geschichte“
Der stellvertretende Vorsitzende des Gemeinderatsausschusses für Kultur und Wissenschaft, Peko Baxant, begrüßt die Fertigstellung des Projekts „Schieflage (Karl Lueger 3,5°)“ als wichtigen Beitrag zur Wiener Erinnerungskultur und zum entschlossenen Kampf gegen Antisemitismus. Das Denkmal wurde umgestaltet und kontextualisiert.
„Eine lebendige Demokratie zeichnet sich dadurch aus, dass sie sich ihrer Geschichte stellt – auch dort, wo diese schmerzhaft ist. Durch die Umgestaltung des Lueger-Denkmals zum Mahnmal setzt Wien ein klares Zeichen gegen Antisemitismus, Ausgrenzung und politische Hetze“, betont Baxant. Anstatt historische Spuren zu entfernen, gehe Wien einen bewussten Weg der kritischen Auseinandersetzung. „Geschichte verschwindet nicht, wenn man sie aus dem Stadtbild entfernt. Sie muss erklärt, eingeordnet und diskutiert werden. Genau dafür schafft dieses Mahnmal einen wichtigen Ort im öffentlichen Raum. Wir nehmen das Thema sehr ernst und ermöglichen kritische Reflexion. Auseinandersetzungen mit Themen wie diese sollen nicht nur im Geschichtsunterricht, sondern auch im öffentlichen Raum stattfinden“, so Baxant.
Mahnmal statt Verklärung
SPÖ Rathausklub
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