
Österreichische Jugendkonferenz in St. Pölten gestartet
LR Teschl-Hofmeister: Social Media und KI verändern Lebenswelt junger Menschen – Antwort darauf muss Medienkompetenz, Beteiligung und Verantwortung sein
Mit dem Jugenddialog „Die EU, Social Media und Du“ ist gestern die Österreichische Jugendkonferenz in St. Pölten gestartet. Rund 60 junge Menschen aus ganz Österreich diskutieren dabei mit politischen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern über die Chancen und Herausforderungen sozialer Medien, digitale Teilhabe und die Zukunft der Demokratie im digitalen Raum. Niederösterreichs Jugend-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung und der Bundesjugendvertretung.
Im Mittelpunkt des Jugenddialogs stehen die Fragen, wie junge Menschen den digitalen Raum erleben, welche Rahmenbedingungen sie für eine sichere und selbstbestimmte Nutzung sozialer Medien benötigen und wie politische Beteiligung auch online gestärkt werden kann. „Jugendpolitik darf nicht über junge Menschen hinweg gestaltet werden. Wer die Zukunft gestalten will, muss jungen Menschen zuhören. Die Österreichische Jugendkonferenz zeigt, wie Beteiligung auf Augenhöhe gelingen kann: Junge Menschen bringen ihre Erfahrungen und Ideen ein und wir als Politik nehmen diese Impulse mit in unsere Arbeit“, betonte Teschl-Hofmeister.
Auch die parallel stattfindende Landesjugendreferentenkonferenz beschäftigt sich intensiv mit den Auswirkungen von Social Media, Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz auf die Lebenswelt junger Menschen. Dabei stehen Fragen der Medienkompetenz, des Jugendschutzes, der psychischen Gesundheit und der Demokratiebildung im Mittelpunkt. „Social Media und Künstliche Intelligenz verändern die Lebenswelt junger Menschen grundlegend. Unsere Antwort darauf muss Medienkompetenz, Beteiligung und Verantwortung sein. Es braucht Schutzmaßnahmen und klare Regeln, vor allem aber die Fähigkeit, Informationen kritisch zu hinterfragen, digitale Inhalte einzuordnen und soziale Medien verantwortungsvoll zu nutzen“, so die Landesrätin.
Zugleich verwies Teschl-Hofmeister auf die Bedeutung von Jugendbeteiligung und Demokratiebildung. Aktuelle Studien würden zeigen, dass viele junge Menschen demokratischen Institutionen zunehmend mit Skepsis begegnen und sich oftmals nicht ausreichend gehört fühlen. „Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit. Sie muss erlebt werden. Formate wie die Österreichische Jugendkonferenz schaffen genau diese Möglichkeit: Junge Menschen diskutieren direkt mit Politik und Verwaltung und gestalten die Zukunft aktiv mit. Das stärkt Vertrauen, Beteiligung und unsere Demokratie insgesamt“, sagte Teschl-Hofmeister. Die Ergebnisse des Jugenddialogs werden im Rahmen der Landesjugendreferentenkonferenz aufgegriffen und sollen in die weitere jugendpolitische Arbeit auf Landes-, Bundes- und europäischer Ebene einfließen.
Nähere Informationen: Büro LR Teschl-Hofmeister, Mag. (FH) Dieter Kraus, Pressesprecher, Telefon 02742/9005-12655, E-Mail dieter.kraus@noel.gv.at
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