
Steigende Dieselpreise treiben Nachfrage nach Solar- und Batteriespeicherlösungen
Das österreichische Unternehmen Swimsol verzeichnet größere Projektvolumina und eine steigende Nachfrage nach unabhängiger Energieversorgung auf tropischen Inseln.
Die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten wirken sich zunehmend auch auf weit entfernte Inselstaaten aus. Besonders betroffen sind die Malediven1, wo ein Großteil der Stromversorgung nach wie vor auf Dieselgeneratoren basiert. Eine Verdopplung der Treibstoffpreise und Unsicherheiten bei der Versorgung erhöhen den wirtschaftlichen Druck auf Hotelresorts und andere Großverbraucher. Gleichzeitig wächst die Nachfrage nach Solar- und Batteriespeicherlösungen, die eine unabhängige und planbare Energieversorgung ermöglichen.
Von dieser Entwicklung profitiert das österreichische Solarunternehmen Swimsol. Das Unternehmen ist auf Solarsysteme für tropische Inseln spezialisiert und berichtet von deutlich größeren Projekten, einer steigenden Nachfrage nach Batteriespeichern sowie einer gefüllten Pipeline.
„Vor einigen Jahren war Solarenergie für viele Resorts vor allem ein Nachhaltigkeitsthema. Heute geht es zunehmend um Versorgungssicherheit, Kostenkontrolle und die Unabhängigkeit von Dieselimporten. Diese Entwicklung spüren wir entlang unseres gesamten Produktportfolios“, sagt Wolfgang Putschek, Geschäftsführer von Swimsol. Damit verändert sich auch der wirtschaftliche Blick auf Solarenergie: Für viele Resorts wird sie zunehmend zu einem Instrument, um sich gegen volatile Dieselpreise abzusichern und die eigene Energieversorgung langfristig planbarer zu machen.
NEUE TECHNOLOGIEN ERSCHLIESSEN ZUSÄTZLICHE FLÄCHEN
Die meisten Resortinseln auf den Malediven verfügen über kein zentrales Stromnetz und erzeugen ihren Strom mit Dieselgeneratoren selbst. Der durchschnittliche Verbrauch eines Resorts liegt dabei zwischen einem und drei Millionen Litern im Jahr. Entsprechend stark wirken sich steigende Dieselpreise auf die Betriebskosten aus. Immer mehr Betreiber setzen daher auf größere Solar- und Batteriespeicherlösungen, um den Dieselverbrauch zu reduzieren.
“Anfangs wurden vereinzelt kleinere Pufferbatterien nachgefragt. Durch technologische Fortschritte, sinkende Kosten und die steigende Nachfrage nach mehr Energieunabhängigkeit umfasst heute jedes unserer Projekte in Abwicklung große Batteriesysteme. Sie ermöglichen es, Dieselgeneratoren über mehrere Stunden abzuschalten.” berichtet Daniel Reinhardt, Sales and Partner Support Manager Swimsol.
Um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen, erweitert Swimsol sein Technologieportfolio laufend. Mit „StiltSol“ wurde zuletzt eine neue Lösung für flache Lagunen entwickelt, die zusätzliche Flächen für die Solarstromerzeugung erschließt. Zu den ersten Projekten zählt die Erweiterung der Energieversorgung des InterContinental Maldives Maamunagau Resort, das künftig während Spitzenlastzeiten durchschnittlich acht Stunden pro Tag vollständig mit Solarstrom versorgt werden soll und damit 840.000 Liter Diesel pro Jahr einspart.
IN ÖSTERREICHISCHE ERFOLGSGESCHICHTE INVESTIEREN
Swimsol ist aus einer Kooperation mit der TU-Wien entstanden und hat sich seit 2014 zum weltweit führenden Anbieter für offshore-Photovoltaik (schwimmende Solaranlagen am Meer) entwickelt. Heute setzen fast ein Drittel aller Resortinseln auf den Malediven auf Solarstrom aus Österreich. Für dieses Wachstum setzt Swimsol seit 2018 auf Crowdinvesting als fixen Bestandteil in der Finanzierung. “Swimsol zählt zu den erfolgreichsten und beständigsten Unternehmen in der Geschichte unserer Plattform. Seit dem ersten Crowdinvesting wurden bereits mehr als 1,3 Millionen Euro an Zinsen an die Crowd ausbezahlt.“, sagt Peter Garber, Geschäftsführer von ROCKETS. Über die Plattform ROCKETS bietet das Unternehmen privaten Anleger:innen nun erneut die Chance, in die Unternehmensentwicklung von Swimsol zu investieren. Die aktuelle Investmentchance bietet bei Investition bis 25. Juni einen Fixzins in Höhe von 8,25 % p.a., danach 7,25 % p.a. Die eingeworbenen Mittel fließen in die Erweiterung der Energieversorgung des InterContinental Maldives Maamunagau Resort.
ROCKETS
Christoph Schoberl, BSc
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