
SPÖ-Herzog zum Vatertag: „Familie ist Teamarbeit“
Österreich Schlusslicht bei Väterkarenz – SPÖ will Hürden abbauen, Eltern unterstützen und Partnerschaftlichkeit stärken – Doppelbudget 2027/28 bringt mehr Geld für Kindergärten
Zum Vatertag am 14. Juni macht SPÖ-Familiensprecher Bernhard Herzog auf die Schieflage bei der Väterkarenz aufmerksam: Väter in Österreich bleiben durchschnittlich neun Tage in bezahlter Karenz, Mütter 416 Tage. Nur 18,8 Prozent der Väter gehen in Österreich in Karenz. In den Niederlanden sind es über 90 Prozent, in Finnland über 80 Prozent. „Wir wollen die Hürden abbauen, die Männer noch immer davon abhalten, in Karenz zu gehen. Familie ist schließlich Teamarbeit“, so Herzog. ****
In einer Umfrage hat Herzog erhoben, vor welchen Hürden Väter stehen, die in Karenz gehen wollen. Neben finanziellen Gründen scheitert es oft an der Akzeptanz des Umfelds und der Arbeitgeber:innen. „Viele Väter wollen mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen, müssen sich aber dumme Sprüche anhören und fürchten berufliche Konsequenzen von Arbeitgeberseite. Da muss endlich ein gesellschaftliches Umdenken stattfinden“, so Herzog.
Im neuen Doppelbudget der Bundesregierung sind Investitionen in die Bildung und Betreuung unserer Kinder vorgesehen, zum Beispiel in das zweite verpflichtende und kostenlose Kindergartenjahr. „Familie und Beruf müssen vereinbar sein“, so Herzog. (Schluss) mf/ls
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