
Artenschutz: WWF-Studie stellt Bundesländern schlechtes Zeugnis aus
WWF-Bundesländerbarometer: Nur vier von 35 Bewertungen erreichen gute Umsetzung – Große Defizite beim Management von Biber, Fischotter, Luchs und Wolf – Lichtblick beim Seeadler
Die aktuelle Ausgabe des WWF-Bundesländerbarometers stellt den Bundesländern ein schlechtes Zeugnis aus: Kein Land erreicht beim Management von Biber, Fischotter, Luchs und Wolf eine gute Gesamtbewertung. Das gilt durchgehend seit dem Start des Barometers vor sechs Jahren. Von insgesamt 35 Bewertungen entfallen 31 auf die Kategorien „teilweise umgesetzt“ oder „mangelhaft“. Nur das Management des Seeadlers wird in den vier Bundesländern mit Vorkommen erneut als gut bewertet. „GESCHÜTZTE WILDTIERE LANDEN IN ÖSTERREICH VIEL ZU SCHNELL AUF DER ABSCHUSSLISTE, WÄHREND BEI MONITORING, PRÄVENTION UND KONFLIKTMANAGEMENT GROSSE LÜCKEN BESTEHEN. DESHALB FÄLLT DAS ZEUGNIS FÜR DIE BUNDESLÄNDER INSGESAMT NEGATIV AUS“, SAGT WWF-EXPERTIN SARAH LAYENDECKER.
Valentin Ladstätter, MA; WWF Österreich; Telefon: +43 676 83488 257;
E-Mail: valentin.ladstaetter@wwf.at
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