Hechenberger: Autonomie Südtirols ist ein Friedensprojekt im Herzen Europas

Autonomiegesetz ist ein Erfolg für die Südtirolerinnen und Südtiroler – Gratulation auch an Südtiroler Landeshauptmann Kompatscher

„Die Autonomie Südtirols ist nicht nur ein politisches Modell – sie bedeutet ein Friedensprojekt mitten im Herzen Europas und ein internationales Erfolgsmodell für das friedliche Zusammenleben sowie den Schutz von Minderheiten und Sprachgruppen“, hält der Tiroler Nationalratsabgeordnete Josef Hechenberger anlässlich der heutigen Aussprache mit dem Südtiroler Landeshauptmann Arno Kompatscher im Außenpolitischen Ausschuss fest.

Mit der beschlossenen Änderung des im Verfassungsrang stehenden Autonomiestatuts durch beide Kammern des italienischen Parlaments wird Südtirol mehr Handlungsspielräume in der Gesetzgebung und Verwaltung erhalten. Außerdem ist für künftige Änderungen des Autonomiestatuts das Einvernehmen mit Südtirol herzustellen und der Autonomieschutz wird maßgeblich gestärkt.

„Das ist ein historisch wichtiger Schritt, den wir begrüßen. Denn Österreich hat seine Schutzfunktion gegenüber Südtirol stets aktiv wahrgenommen und wird das auch weiterhin im Sinne der Wahrung und Stärkung der Autonomie tun“, unterstreicht Hechenberger. Dabei geht es nicht um Symbolpolitik, „sondern darum, den direkten Dialog mit Südtirol und Italien aufrechtzuerhalten und die Interessen Südtirols aktiv zu unterstützen“.

Das neue Autonomiegesetz wird am 23. Juni 2026 in Kraft treten, so der Tiroler Mandatar der Volkspartei, der abschließend sagt: „Das ist ein großer Erfolg für alle Südtirolerinnen und Südtiroler sowie für Landeshauptmann Arno Kompatscher, dem ich dazu gratuliere.“ (Schluss)

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