
Marchetti: Schule muss auf digitale Zukunft vorbereiten
ÖVP-Bildungssprecher: Neue Schwerpunkte bei Informatik, KI und Medienkompetenz
“Mit der vorliegenden Regierungsvorlage zur Änderung des Pflichtschulabschluss-Prüfungs-Gesetzes, des Schulorganisationsgesetzes und des Schulunterrichtsgesetzes wird ein wichtiger Schritt gesetzt, um unser Bildungssystem zukunftsfit weiterzuentwickeln. Wir schaffen damit eine einheitlichere und besser vergleichbare Bildungslandschaft und stärken gleichzeitig jene Kompetenzen, die Schülerinnen und Schüler heute und morgen brauchen”, betont heute, Mittwoch, ÖVP-Bildungssprecher Abg. Nico Marchetti anlässlich der Sitzung des Bildungsausschusses.
Ein zentraler Schwerpunkt ist die Weiterentwicklung des Pflichtgegenstandes “Informatik” zu “Informatik und Künstliche Intelligenz” in der allgemeinbildenden höheren Schule. “Künstliche Intelligenz verändert unsere Gesellschaft und unsere Arbeitswelt grundlegend. Es ist daher entscheidend, dass junge Menschen frühzeitig einen verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Technologien lernen”, so der Bildungssprecher. Darüber hinaus wird mit “Medien und Demokratie” ein neuer Pflichtgegenstand ebenfalls in der allgemeinbildenden höheren Schule eingeführt. “In Zeiten von Desinformation und schnellen digitalen Veränderungen ist Medienkompetenz eine wesentliche Voraussetzung für eine starke Demokratie. Schülerinnen und Schüler müssen lernen, Informationen kritisch zu hinterfragen und sich sicher im digitalen Raum zu bewegen”, so Marchetti weiter.
“Mit einer Änderung des Pflichtschulabschluss-Prüfungs-Gesetzes soll zudem eine einheitliche und vergleichbare Bildungslandschaft in Bezug auf den Abschluss der achten Schulstufe geschaffen und Abschlüsse des zweiten Bildungsweges auf den neusten Stand gebracht werden. Die Prüfungsgebiete der Pflichtschulabschluss-Prüfung sollen daher im Einklang mit den lehrplanmäßigen Vorgaben angepasst und ‘Digitale Grundbildung’ als eigenes Prüfungsgebiet der Pflichtschulabschluss-Prüfung aufgenommen werden._ _Damit werden Abschlüsse zeitgemäß weiterentwickelt und besser an die Anforderungen der Gegenwart angepasst“, erläutert der Bildungssprecher.
“Zudem soll sichergestellt werden, dass ausreichend Vortragende sowie Prüferinnen und Prüfer für Vorbereitungslehrgänge zur Verfügung stehen. Durch eine Anpassung der Voraussetzungen wird der Kreis geeigneter Personen erweitert, um ein verlässliches Angebot für alle Lernenden sicherzustellen.”
“Bildung muss mit der Zeit gehen. Mit diesen Maßnahmen stärken wir digitale Kompetenzen, fördern demokratische Bildung und sorgen dafür, dass alle Schülerinnen und Schüler die bestmöglichen Voraussetzungen für ihre Zukunft erhalten”, so der Bildungssprecher abschließend. (Schluss)
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