
Wie verändert KI unsere Arbeit?
IT:U und JKU holen internationales Symposium nach Linz
EXPERTEN AUS ALLER WELT TREFFEN SICH NÄCHSTE WOCHE IN LINZ, UM ZU DISKUTIEREN, WIE KI DIE ZUKUNFT DER ARBEIT NEU GESTALTET. FORSCHUNGSTEAMS DER INTERDISCIPLINARY TRANSFORMATION UNIVERSITY (IT:U) UND DER JOHANNES KEPLER UNIVERSITÄT LINZ (JKU) SIND STARK IN DAS PROGRAMM EINGEBUNDEN.
Das 5. „Symposium on Human-Computer Interaction for Work” wird gemeinsam von IT:U und JKU ausgerichtet und bringt Expert:innen aus aller Welt zusammen, um eines der drängendsten Themen unserer Zeit anzugehen: wie KI und Automatisierung die menschliche Arbeit verändern.
MENSCHENZENTRIERTES DESIGN GEGEN TECH-FRUST, FÜR UNTERNEHMENSERFOLG
Dabei geht es um mehr als nur darum, dass Technologie jedes Problem löst: Unter dem Thema „Fun – Flow – Friction” („Spaß – Flow – Reibung”) stehen die Erfahrungen der Menschen im Umgang mit Technologien im Mittelpunkt.
„Die Geschichte zeigt, dass eine neue Technologie den Arbeitsplatz selten automatisch verbessert, nur weil sie es verspricht.” Philipp Wintersberger, IT:U Professor für intelligente Benutzeroberflächen.
Der Fokus muss also weg von den Technologien und hin zu uns Menschen und unserer Interaktion mit Technologie: menschenzentriertes Design kann tägliche Frustrationen minimieren. Andernfalls, so Wintersberger, läuft die Zukunft der Arbeit Gefahr, _„mehr Frust als Lust zu verursachen”_.
BREITES THEMEN-SPEKTRUM, EIN GEMEINSAMES ZIEL
Die Themen der Konferenz reichen von neuen Arbeitsweisen bis hin zu Arbeitszufriedenheit oder neuen HR-Praktiken.
Aber sie haben eines gemeinsam: Die Experten verfolgen einen „ganzheitlichen Ansatz”.
Wintersberger veranschaulicht das anhand eines Beispiels aus der Auswahl von Bewerber:innen im Personalwesen, in dem er untersucht, wie HR-Profis hier neue Technologien erfolgreich einsetzen können, ohne _„alte Vorurteile gegen neue einzutauschen”_. Dazu gehört auch die Entscheidung, ab welchem Punkt im automatisierten Kandidat:innen-Screening eine „menschliche Aufsicht” erforderlich ist, damit das System wirklich effektiv ist.
Wintersberger leitet gemeinsam mit Martina Mara von der JKU, Professorin für Psychologie der KI und Robotik, das diesjährige CHIWORK Symposium. Ihr Team präsentiert eine Studie zu den Auswirkungen von KI im Kontext von KI-generierten Arbeitsplatz-E-Mails:
Interdisciplinary Transformation University (IT:U)
Dr. Daniel Cracau
Telefon: +43 676 / 85 13 07 360
E-Mail: daniel.cracau@it-u.at
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