
SPÖ-Silvan: Schließung von elf Notarztstandorten gefährdet die Gesundheitsversorgung in Niederösterreich
Scharfe Kritik übt SPÖ-Gesundheitssprecher Rudolf Silvan an den Plänen von Schwarz-Blau in Niederösterreich, elf niederösterreichische Notarztstützpunkte zu schließen. „Wer Notarztstandorte einspart, darf den Menschen nicht gleichzeitig einreden, dass sich an der Versorgungsqualität nichts ändern wird. Geschlossene Standorte bedeuten längeres Warten und längere Wege. Gerade im ländlichen Raum zählt bei medizinischen Notfällen jede Minute“, warnt Silvan. ****
„Die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher haben ein Recht auf eine rasche und flächendeckende notärztliche Versorgung – unabhängig davon, ob sie in einer Stadt oder in einer ländlichen Region leben. Gesundheitspolitik darf nicht nach dem Rotstift organisiert werden“, betont Silvan.
Silvan erinnert Schwarz-Blau an das Sicherungsprinzip im Gesundheitsplan 2040+, wonach Strukturen in der Gesundheitsversorgung nur dann verändert werden dürfen, wenn zuvor gleichwertige oder bessere Alternativen etabliert wurden. „Daran halten sich FPÖ und ÖVP in Niederösterreich nicht“, kritisiert Silvan.
Er betont: „Die Versorgungssicherheit der Bevölkerung muss oberste Priorität haben. Bevor nicht nachweislich gleichwertige Alternativen vorhanden sind, darf es keine Schließung von Notarztstandorten geben.“ (Schluss) eg/bj
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