
Plattform NÖ bestimmt politischen Diskurs
Die Plattform NÖ #Neuverhandlung Gesundheitsplan 2040+ setzt sich weiterhin konsequent gegen die vom Land NÖ geplanten Verschlechterungen im Gesundheitswesen ein.
Die Plattform NÖ sieht es als Erfolg, dass seit der Demo vom 23. April die geplante Streichung von elf Notarztstandorten sowie die drohende Schließung des Landesklinikums Gmünd und die Abwertung des SKH Mistelbach zu zentralen Themen der niederösterreichischen Landespolitik geworden sind. Die Landtagssitzung vom 18. Juni zeigte jedoch, wie sehr parteipolitische Auseinandersetzungen den konstruktiven Dialog überlagern und dadurch dringend notwendige Lösungen für die Bevölkerung in den Hintergrund rücken.
PLATTFORM NÖ WEITERHIN GESPRÄCHSBEREIT
Im Gegensatz dazu fordert die Plattform NÖ überparteilich und auf Grundlage konkreter Fakten und wissenschaftlicher Erkenntnisse weiterhin den vollständigen und ersatzlosen Erhalt aller Notarztstützpunkte. Dafür ist eine Anpassung der Notarztausbildung notwendig, um dem Kernproblem, nämlich dem Mangel an Notärzten und Notärztinnen, entgegenzuwirken. Ebenso setzt sich die Plattform für den Erhalt des LK Gmünd und des SKH Mistelbach ein, um die medizinische Versorgung im ländlichen Raum langfristig zu sichern und die Zerstörung einer vorhandenen und gut funktionierenden Gesundheitsinfrastruktur zu verhindern. Durch ihre überparteiliche Arbeit ist es gelungen, diese Anliegen in den politischen Diskurs bis ins Landhaus zu tragen.
Schon im April bei der Demo wurden einer Delegation weiterführende Gespräche von Landesrat Kasser in Aussicht gestellt. Aber erst zwei Monate später folgte eine ungewöhnlich kurzfristig angesetzte Terminanfrage vom Büro Kasser.
Dr. Dr. Josef Baum, Mitinitiator der Plattform NÖ, erklärt: „Nach neun Wochen Warten ist die kurzfristige Einladung des Büros Kasser angesichts der Bedeutung des Themas zumindest überraschend und organisatorisch nicht umsetzbar. Wir haben alternative Termine vorgeschlagen. Sollte es aber keine Fortschritte geben, sind im Herbst weitere Protestaktionen geplant.“
POLITIK MUSS AUF DIE MENSCHEN HÖREN
Die Plattform NÖ hat in den vergangenen Monaten konkrete Problemfelder der geplanten Gesundheitsreform aufgezeigt und Lösungsansätze erarbeitet, die zur Diskussion gestellt werden. Sie stellt einer Politik, die aus Sicht vieler Bürger und Bürgerinnen an deren Bedürfnissen vorbeigeht, ein Modell konstruktiver, überparteilicher Sachpolitik entgegen.
Christian Oberlechner, Beirat des Vereins LKGmündbleibt, betont: „Immer mehr Menschen akzeptieren diese abgehobene Politik nicht mehr. Wir laden sie ein, sich konstruktiv aber durchaus auch streitbar in die herrschenden Machtverhältnisse einzubringen und unsere Arbeit zu unterstützen. Für eine solidarische und für alle gleichermaßen zugängliche Gesundheitsversorgung.“
ÖkoSoziale Intiaitve, ÖSI
Christian Oberlechner
Telefon: +43 664 514 82 02
E-Mail: christian_oberlechner@hotmail.com
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender