Klimt, Schiele, Gerstl: „Noble Gäste“ aus der Schweiz im Leopold Museum

Vier Meisterwerke aus der Stiftung Sammlung Kamm ergänzen die Dauerpräsentation „Wien 1900. Aufbruch in die Moderne“.

Meisterwerke von Gustav Klimt, Egon Schiele und Richard Gerstl aus der Stiftung Sammlung Kamm sind als „noble Gäste“ im Rahmen der permanenten Ausstellung _Wien 1900 _ab sofort im Leopold Museum zu sehen. Sitz der Sammlung Kamm ist der Schweizer Kantonshauptort Zug, wo die Stiftung ihre Werke als Dauerleihgaben dem Kunsthaus Zug zur Verfügung stellt.

Zu den nun durch das Leopold Museum in Wien vorgestellten Werken gehören zwei bedeutende Landschaftsgemälde von GUSTAV KLIMT (1862–1918) – die 1913 entstandene _Italienische Gartenlandschaft_ und die _Landschaft mit Bergkuppe_ aus dem Jahr 1916 –, die im großen Klimt-Raum auf Ebene 4 des Museums gezeigt werden. Auf Ebene 3 trifft man in den RICHARD GERSTL (1883–1908) gewidmeten Räumen auf eines der Hauptwerke Gerstls: das _Gruppenbild mit Schönberg_ aus dem Jahr 1908, dem letzten Lebensjahr des radikalen Frühexpressionisten. Die vierte der neuen Leihgaben, die bis 4. Oktober im Leopold Museum zu sehen sind, ist ein frühes Meisterwerk des österreichischen Expressionisten EGON SCHIELE (1890–1918), das 1909 geschaffene, noch von Klimt beeinflusste _Porträt des Malers Hans Massmann_.
„Wir danken der Stiftung Sammlung Kamm für die hochkarätigen Leihgaben, die Ausdruck der langjährigen engen Kooperation unserer beiden Stiftungen sind. Aktuell ist das Museum in der glücklichen Lage – mit den beiden Leihgaben der Sammlung Kamm – insgesamt 22 bedeutende Werke von Gustav Klimt und somit eine der international größten permanenten Klimt-Gemälde-Präsentationen zeigen zu können. Das Museum besitzt darüber hinaus die weltweit größte Egon-Schiele-Sammlung und die umfangreichsten Dauerpräsentationen der Expressionisten Oskar Kokoschka und Richard Gerstl.“

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