
Mehrheit der Österreicher ist für Gemeindezusammenlegungen
MeinBezirk Exklusiv-Umfrage: Länder verlieren an Vertrauen
DIE ÖSTERREICHERINNEN UND ÖSTERREICHER SIND FÜR GEMEINDEKOOPERATIONEN, HABEN VERSTÄNDNIS FÜR GEMEINDEZUSAMMENLEGUNGEN UND GEBÜHRENERHÖHUNGEN – UND DAS VERTRAUEN IN DIE BUNDESLÄNDER SCHRUMPFT. DAS SIND DIE ERGEBNISSE EINER UMFRAGE DES INSTITUTS FÜR DEMOSKOPIE UND DATENANALYSE (IFDD). 1.034 ÖSTERREICHERINNEN UND ÖSTERREICHER WURDEN IM MAI IM AUFTRAG VON MEINBEZIRK BEFRAGT – MIT SO MANCHEM AHA-EFFEKT.
Bislang waren die Gemeinden der Hahn im Föderalismus-Korb. Die Menschen sahen die unterste politische Ebene als am wichtigsten für ihr Leben an. Kein Wunder, denn von Wasserversorgung, Kanal, Kinderbetreuung, Straßen oder Kulturleben wird Vieles unmittelbar von Gemeinden organisiert.
In früheren Befragungen folgte im Ranking das Land auf Platz zwei. Der Bund war auf Platz drei vor Schlusslicht EU. Diese Reihung hat sich nun grundlegend geändert. Die Länder sind auf Platz 3 abgerutscht, der Bund wird von den Bürgern nun als wichtigste Ebene für das persönliche Leben wahrgenommen.
„LÄNDER HABEN VERTRAUEN VERSPIELT“
Experte Christoph Haselmayer: „Besonders die Länder haben hier Vertrauen verspielt. Wenn man sieht, dass bei wichtigen Themen wie der Gesundheitsversorgung oder der Bildung Länder streiten, dann frustriert einen das. Die Menschen wollen Lösungen, und wenn es die einen nicht schaffen, dann soll es eben ein anderer regeln.“
GEMEINDEN SOLLEN MEHR KOOPERIEREN
FRAGE: SOLLEN GEMEINDEN AUS SPARGRÜNDEN STÄRKER KOOPERIEREN?
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Oswald Hicker
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Christoph Haselmayer
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