VÖPE begrüßt „Aktionsplan“ des Wohnbauministeriums

„Aktionsplan zur Senkung der Baukosten“ enthält zahlreiche budgetneutrale Lösungsvorschläge der Branche.

Der Verband Österreichischer Projektentwickler (VÖPE) begrüßt das von der deutschen Bundesregierung vorgestellte Maßnahmenpaket zur Senkung der Baukosten und zur Belebung des Wohnungsbaus und sieht darin eine Vorbildfunktion für Österreich. Die Vorschläge setzen an den entscheidenden Hebeln an: schnellere Genehmigungen, weniger Bürokratie, mehr Digitalisierung, kosteneffizientere Baustandards und bessere Investitionsbedingungen.

Besonders positiv hervorzuheben sind die geplante flächendeckende Digitalisierung von Planungs- und Genehmigungsverfahren, die Beschleunigung von Bauverfahren, die Förderung seriellen und modularen Bauens sowie die Überprüfung kostensteigernder Normen und technischer Anforderungen. Auch die Bündelung von Förderungen und die Verbesserung steuerlicher Anreize für Investitionen senden wichtige Signale an die Bau- und Immobilienwirtschaft.

VÖPE-PRÄSIDENT KÖTTL: „Das deutsche Maßnahmenpaket zeigt, dass die Herausforderungen im Wohnbau in vielen Ländern ähnlich sind. Erst am Dienstag haben wir bei unserer Pressekonferenz ganz ähnliche Forderungen erhoben und konkrete Lösungen präsentiert. Dazu zählen insbesondere die Beschleunigung von Widmungs- und Genehmigungsverfahren, die konsequente Digitalisierung, ein kritischer Blick auf kostensteigernde Vorschriften sowie bessere Rahmenbedingungen für Investitionen in neuen Wohnraum. Es ist erfreulich zu sehen, dass Deutschland viele dieser Ansätze entschlossen umsetzen will.“

Aus Sicht der VÖPE braucht es auch in Österreich eine umfassende Offensive für mehr Wohnbau. Nur wenn Verfahren vereinfacht, Baukosten gesenkt und private Investitionen wieder attraktiver gemacht werden, kann ausreichend leistbarer Wohnraum geschaffen werden. „Die Richtung stimmt. Jetzt gilt es, auch in Österreich rasch die notwendigen Reformen umzusetzen, damit leistbares Bauen wieder zur Regel und nicht zur Ausnahme wird“, so Köttl abschließend. (Schluss)

ALBA Communications
Petra Roth
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