Feierliche Inauguration von Andrea Olschewski zur Rektorin der Karl Landsteiner Privatuniversität

200 nationale und internationale Gäste aus Bildung, Gesundheit, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft vertreten

Im Rahmen eines Festakts wurde Univ.-Prof. Dr. med. Dr. h.c. Andrea Olschewski gestern, am 25. Juni 2026, offiziell als neue Rektorin der Karl Landsteiner Privatuniversität (KL) eingeführt. Im Beisein von LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf, im Land NÖ zuständig für die Wissenschaft und Forschung, sowie rund 200 nationalen und internationalen Gästen aus Bildung, Gesundheit, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft übernahm die Universitätsprofessorin für Experimentelle Anästhesiologie die Gesamtverantwortung für die Privatuniversität. Bereits Anfang Februar 2026 trat Olschewski die Nachfolge von Gründungsrektor Rudolf Mallinger an, der die KL in den vergangenen 14 Jahren aufgebaut hatte.

REKTORIN OLSCHEWSKI: EXZELLENZ MIT VERANTWORTUNG VERBINDEN

In ihrer Antrittsrede formulierte Rektorin Andrea Olschewski ihre Vision für die Zukunft der Universität: „Die Karl Landsteiner Privatuniversität befindet sich in einer Phase der Weiterentwicklung. Wir verfügen über hervorragende Voraussetzungen: starke Partner, engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, exzellente Forschende und eine einzigartige Verbindung von Wissenschaft und klinischer Praxis. Unser Auftrag ist es, diesen Standort weiterzuentwickeln, seine Stärken für Forschung, Lehre und Gesundheitsversorgung bestmöglich zu nutzen und wissenschaftliche Exzellenz durch Kooperation, Vernetzung und den Austausch über institutionelle und nationale Grenzen hinweg zu fördern. Wenn wir in zehn Jahren auf die Entwicklung der KL zurückblicken, wünsche ich mir, dass man sagt: Sie verbindet wissenschaftliche Exzellenz mit gesellschaftlicher Verantwortung, sie fördert Menschen und eröffnet ihnen Perspektiven – und sie hat ihre besonderen Stärken genutzt, um einen nachhaltigen Beitrag für Gesundheit, Wissenschaft und Gesellschaft zu leisten.“

LH-STELLV. PERNKOPF: VOLLER RÜCKHALT DES LANDES NÖ FÜR DIE PRIVATUNIVERSITÄT

Die von Rektorin Olschewski skizzierte Weiterentwicklung der Universität wird vom Land Niederösterreich ausdrücklich mitgetragen. LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf verweist dabei auf die besondere Rolle der Universität für den Wissenschafts- und Gesundheitsstandort Niederösterreich: „Die Karl Landsteiner Privatuniversität ist ein starkes Bekenntnis zu Wissenschaft, Medizin und Zukunft in Niederösterreich. Sie steht für internationale Exzellenz, regionale Verantwortung und eine Ausbildung, die unserem Gesundheitsstandort unmittelbar zugutekommt. Mit Andrea Olschewski übernimmt eine Rektorin, die diesen erfolgreichen Weg nicht nur fortsetzen, sondern mit neuen Akzenten weiter stärken wird. Gerade in Zeiten, in denen über die Finanzierung von Wissenschaft diskutiert wird, sage ich ganz klar: Wer Spitzenmedizin, Forschung und die Ausbildung der besten Köpfe will, darf sich nicht aus der Verantwortung stehlen. Die Karl Landsteiner Privatuniversität hat den vollen Rückhalt des Landes Niederösterreich.“

GESELLSCHAFTER: IMPULSGEBERIN FÜR WISSENSCHAFT UND GESUNDHEITSVERSORGUNG

In einer Gesprächsrunde mit den Gesellschaftern sowie der Vorsitzenden der Findungskommission wurde die Erwartung an ihre Rektoratsperiode deutlich: die Karl Landsteiner Privatuniversität in ihrer besonderen Struktur weiterzuentwickeln, ihre Rolle im Zusammenspiel von Medizin, Gesundheitswissenschaften, Technologie und Innovation zu stärken und sie als Impulsgeberin für Wissenschaft und Gesundheitsversorgung weiter zu profilieren.

Sabine Seidler, Vorsitzende der Findungskommission, skizzierte die Qualitäten, die von der Kommission gesucht und in Andrea Olschewski gefunden wurden: „Um eine Universität erfolgreich zu führen, braucht es wissenschaftliche Reputation, Managementkompetenz, soziale Kompetenz, Empathie, wirtschaftliches Verständnis und internationale Erfahrung.“

Markus Müller, Rektor der Medizinischen Universität Wien, definierte sein Bild der Karl Landsteiner Privatuniversität: „Nicht Quantität, sondern Leistung und Qualität machen eine Universität aus. Genau das ist entscheidend, wenn ein Standort attraktiv sein und international sichtbar werden möchte. Und:Die Freiheit der Forschung ist etwas ganz Wichtiges. Gute Universitäten geben der Gesellschaft ein Vielfaches zurück – auf vielen verschiedenen Ebenen.“

Jens Schneider, Rektor der Technischen Universität Wien, unterstrich die Flexibilität der Privatuniversität: „Die KL ist für uns als große Universität ein Schnellboot: Hier können Dinge ausprobiert und umgesetzt werden, die in großen Organisationen deutlich mehr Vorlauf brauchen. Gerade an der Schnittstelle von Medizin und Technik liegt enormes Potenzial für internationale Sichtbarkeit und Leadership.“

Eugen Hug, medizinischer Leiter und Geschäftsführer von MedAustron, schlägt die Brücke zwischen internationaler Forschung und klinischer Versorgung: „In der Medizin geht es immer stärker um Personalisierung. Patientinnen und Patienten fragen nicht nach Statistik, sondern danach, was konkret auf sie zutrifft. Genau hier liegt großes Potenzial in der Verbindung von klinischer Forschung, Datenanalyse, KI und internationaler Kooperation.“

WEGBEGLEITER: WISSENSCHAFTLICH EXZELLENT UND INTERNATIONAL VERNETZT

Die zweite Gesprächsrunde rückte die Zukunft von Medizin, Gesundheits-wissenschaften, Forschung und internationaler Kooperation in den Mittelpunkt. Langjährige Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter von Rektorin Andrea Olschewski beleuchteten dabei ihre wissenschaftliche Expertise, ihre internationale Vernetzung und jene Stärken, die sie in ihre neue Rolle als Rektorin einbringt. Professor Janusz Janczukowicz, President-elect der Association for Medical Education in Europe (AMEE), sprach aus der Perspektive der medizinischen Ausbildung; Professor Wolfgang Kübler, Direktor des Instituts für Physiologie an der Charité – Universitätsmedizin Berlin, hob die Bedeutung internationaler Forschungskooperationen für wissenschaftliche Exzellenz hervor; und Professorin Anna Hemnes, Chair of Internal Medicine an der Vanderbilt University School of Medicine und Past President des Pulmonary Vascular Research Institute (PVRI), stellte die Rolle translationaler Forschungsnetzwerke für den Weg wissenschaftlicher Erkenntnisse in die klinische Anwendung und zu den Patientinnen und Patienten in den Fokus. Gemeinsam richteten sie den Blick darauf, welche Rolle die Karl Landsteiner Privatuniversität in den kommenden zehn Jahren als international vernetzte Universität für Gesundheitswissenschaften einnehmen kann.

Den Abschluss der festlichen Veranstaltung bildete die Präsentation des neuen Markenauftritts der Karl Landsteiner Privatuniversität durch Rektorin Andrea Olschewski. Nach einem zweijährigen Rebranding-Prozess tritt die Universität künftig unter der kompakten Bezeichnung „Karl Landsteiner Privatuniversität“ auf; der bisherige Zusatz „für Gesundheitswissenschaften“ entfällt. Ab Herbst 2026 werden der neue Name und die neue Wort-Bild-Marke schrittweise ausgerollt.

_FOTOS DER VERANSTALTUNG FINDEN SIE IM __KL-PRESSEPORTAL_

_ZUR PERSON ANDREA OLSCHEWSKI_

_Andrea Judit Olschewski ist Universitätsprofessorin für Experimentelle Anästhesiologie und Rektorin der Karl Landsteiner Privatuniversität. Die international anerkannte Expertin für Lungengefäßmedizin steht für translationale Forschung, die experimentelle Erkenntnisse mit patientennaher Anwendung verbindet, sowie für strategische Hochschulentwicklung im europäischen Forschungsraum._

_Nach ihrem Medizinstudium in Ungarn und Deutschland absolvierte sie ihre Facharztausbildung an der Justus-Liebig-Universität Gießen, wo sie sich 2002 habilitierte. Es folgten Forschungsaufenthalte an der University of Minnesota und ab 2006 eine Professur an der Medizinischen Universität Graz. In Graz und an der Johannes Kepler Universität Linz übernahm sie zahlreiche Leitungsfunktionen, darunter als Dekanin, Vizerektorin und Leiterin eines Ludwig Boltzmann Instituts._

_Ihre wissenschaftliche Bilanz umfasst mehr als 160 peer-reviewte Publikationen, über 12.000 Zitationen und eingeworbene Drittmittel von mehr als 25 Millionen Euro. Für ihre Leistungen wurde sie unter anderem mit dem Fresenius Preis, der Manfred-Specker-Medaille und einem Ehrendoktorat der Semmelweis-Universität Budapest ausgezeichnet._

ZUR KARL LANDSTEINER PRIVATUNIVERSITÄT (06/26)

_Die Karl Landsteiner Privatuniversität ist eine international ausgerichtete Bildungs- und Forschungseinrichtung am Campus Krems. Sie bietet Studiengänge in Medizin und Psychologie sowie PhD-Programme in Mental Health and Neuroscience und Tumor Biology an. Das Studienangebot verbindet wissenschaftliche Exzellenz mit hoher Praxisorientierung und richtet sich an den Anforderungen eines sich wandelnden Gesundheitswesens aus._

_Mit den Universitätskliniken in Krems, St. Pölten und Tulln sowie dem Ionentherapie- und Forschungszentrum MedAustron in Wiener Neustadt gewährleistet die Universität eine klinische Lehre und Forschung auf internationalem Niveau. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in interdisziplinären Bereichen mit hoher gesellschaftlicher und gesundheitspolitischer Relevanz, darunter mentale Gesundheit, Neurowissenschaften, Onkologie sowie Fragen der Wasserqualität und deren gesundheitliche Auswirkungen. Die Karl Landsteiner Privatuniversität wurde 2012 gegründet und 2013 von der Agentur für Qualitätssicherung und Akkreditierung Austria (AQ Austria) akkreditiert. Zu den Gründungsinstitutionen zählen die Medizinische Universität Wien, die Technische Universität Wien und das Land Niederösterreich._

Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften GmbH
Eva Maria Gruber
Telefon: 06645056211
E-Mail: evamaria.gruber@kl.ac.at
Website: https://www.kl.ac.at

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