AKS und JUNOS Schüler:innen: Jetzt braucht es Konsequenzen!

Schockierende Chats aus ÖVP-naher Schülerunion strotzen vor rassistischen, sexistischen und menschenverachtenden Inhalten. Doch damit nicht genug, die Funktionär_innen die sich in der Gruppe, aus der Auszüge vorliegen, ihre besten Zitate schicken, schrecken auch nicht vor Shoah verharmlosenden Vergleichen zurück. Mitglieder dieser Gruppe sind neben Landesfunktionär_innen und Bundes- und Landesschüler_innenvertreter_innen auch mehrere Mitglieder des aktuellen Bundesvorstandes der Schülerunion, dieses Gedankengut scheint also tief in der Organisation verwurzelt.

Ello Wachter, Bundesvorsitz der AKS Österreich macht klar: “Seit 20 Jahren stellt die Schülerunion die Mehrheit in der Vertretung aller 1,1 Millionen Schüler_innen in Österreich. Die heute geleakten Chats lassen einmal mehr vermuten: Bei einer demokratischen Wahl würde diese Organisation keine Mehrheit erhalten. Denn Österreichs Schulen verdienen eine Vertretung, die allen Schüler_innen Respekt erweist, gleich ihrer Herkunft, Hautfarbe, Geschlechts und Sexualität.”

„Die Nachrichten der Schülerunion sind nicht nur besorgniserregend, sondern müssen auch klare Konsequenzen nach sich ziehen! Es zeigt sich einmal mehr, dass österreichs überschulisches Vertretungssystem klare Veränderung braucht.“ So Marcus Lieder, Bundesvorsitzender der JUNOS Schüler:innen.

Für AKS und JUNOS Schüler_innen ist klar: Wer Schüler_innen vertreten will, trägt besondere Verantwortung. Diese Verantwortung endet nicht dort, wo ein Gruppenchat beginnt.

Lieder und Wachter betonen: „Diese Vorfälle sind klar zu verurteilen. Die Schülerunion ist jetzt am Zug, diese Chats vollständig aufzuklären und sich klar von den getroffenen Aussagen zu distanzieren. Wir forden, dass personelle Konsequenzen gezogen werden und die Schülerunion organisationsinterne Maßnahmen gegen Diskriminierung setzt. „

Schule muss ein diskriminierungsfreier Ort des Respekts sein, die bekannt gewordenen Inhalte widersprechen dem fundamental und dürfen nicht folgenlos bleiben.

Aktion kritischer Schüler_innen
Elena Ettinger
Telefon: +43 681 81671822
E-Mail: elena.ettinger@aks.at

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