
Von der Ladesäule ins Energiesystem: SMATRICS präsentiert den Ladeinfrastruktur Masterplan 2.0
VIER JAHRE NACH DEM ERSTEN SMATRICS MASTERPLAN ZIEHT ÖSTERREICHS GRÖSSTER LADEINFRASTRUKTURBETREIBER BILANZ UND PRÄSENTIERT FÜNF FORDERUNGEN FÜR DIE NÄCHSTE PHASE DER E-MOBILITÄT. FÜR DAS TEMPO ENTSCHEIDEND: DAS ZUSAMMENSPIEL VON ENERGIE UND MOBILITÄT.
Bis 2030 rechnet SMATRICS mit rund einer Million rein elektrisch betriebenen PKW auf Österreichs Straßen. In den vergangenen vier Jahren hat Österreich seine Hausaufgaben für den Hochlauf der Elektromobilität weitgehend gut erledigt, politisch dringend notwendige Rahmenbedingungen geschaffen und die öffentliche Ladeinfrastruktur umfangreich ausgebaut. Jetzt geht es um die intelligente Verknüpfung von Mobilität und Energie. Das Ziel: Smart Grid. „Für eine erfolgreiche Mobilitäts- und Energiewende braucht es ein intelligentes Gesamtsystem. Die erzielten Fortschritte dürfen nicht von noch offenen Baustellen ablenken. Anstatt in isolierten Maßnahmen zu denken, müssen Mobilität und Energie endlich als Teamplayer agieren“, betont Hauke Hinrichs, CEO von SMATRICS. E-Fahrzeuge werden dazu Teil der Lösung: als mobile Speicher, Flexibilitätsanbieter und aktive Teilnehmer im Stromnetz.
NEUE PLAYER, NEUE SPIELREGELN
Mit dem ersten SMATRICS Masterplan 2022 wurde der Fokus auf die Steigerung bei Neuzulassungen von E-Fahrzeugen und den Ausbau der Ladeinfrastruktur gelegt. Heute zeigt die Bilanz: Viele dafür notwendige politische Rahmenbedingungen wurden erfüllt, der Großteil der 13 von SMATRICS geforderten Maßnahmen umgesetzt. Damit zählt Österreich zu den europäischen Vorreitern der Mobilitätswende. Mit der Marktreife der E-Mobilität verändern sich jedoch die Anforderungen. Neue Marktteilnehmende und innovative Anwendungsfelder verlangen nach angepassten Spielregeln. Hinrichs weiß: „Die reine Verfügbarkeit öffentlicher Ladeinfrastruktur ist längst nicht mehr die größte Herausforderung. In Zukunft geht es um einen einfachen Zugang, nahtlose Integration in den Alltag und eine wirtschaftlich sinnvolle Nutzung.“
Der neue SMATRICS Masterplan 2.0 bewertet daher nicht nur die bisherigen Forderungen, sondern formuliert FÜNF NEUE SCHWERPUNKTE für die nächste Entwicklungsstufe der E-Ladeinfrastruktur:
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24/7-ZUGÄNGLICHKEIT öffentlicher Ladeinfrastruktur: Eine nicht zeitgemäße Gewerbeordnung darf Ladeinfrastruktur nicht länger an Handelsöffnungszeiten binden.
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LADEINFRASTRUKTUR PRAXISTAUGLICH UND BARRIEREFREI GESTALTEN: Dafür braucht es regelmäßige Anpassungen der Richtlinien und Vorschriften für den Straßenverkehr sowie einen „Design für alle“-Ansatz, um Lösungen von Anfang an so zu gestalten, dass sie intuitiv, sicher und komfortabel funktionieren.
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GEZIELTE ANREIZE je nach Marktphase: Um den aktuellen Hochlauf voranzutreiben, sind neben stabilen politischen Rahmenbedingungen gezielte Unterstützungen gefordert, z.B. über eine Mautbefreiung für E-LKW, Sonderabschreibungen für Investitionen in nachhaltige Energie- und Ladeinfrastruktur oder passgenaue Unterstützungsmodelle für KMU.
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VEHICLE-TO-X (V2X) und bidirektionales Laden: Sie werden zum entscheidenden Gradmesser für die Zukunftsfähigkeit des Energiesystems. Neben der Definition technischer Aspekte werden wirtschaftliche, rechtliche und gesellschaftliche Rahmenbedingungen benötigt.
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RAHMENBEDINGUNGEN FÜR E-LKW LADEINFRASTRUKTUR: Elektrische LKW werden den Hochlauf in den kommenden Jahren nochmal massiv beschleunigen. Die Besonderheiten des Schwerverkehrs müssen daher auch in den Vorgaben zu Ladeinfrastruktur berücksichtigt werden.
„Die beste Ladeinfrastruktur ist jene, über die man nicht nachdenken muss und die auch keine Sperrstunde hat. Verlässlichkeit und Transparenz sind für E-Mobilist:innen längst keine Extras, sondern Selbstverständlichkeit“, so Hinrichs. SMATRICS setzt beim Ausbau der Ladeinfrastruktur daher auch weiterhin auf Geschwindigkeit und Qualität. Schnell- und Ultraschnellladestandorte bieten eine ideale Ergänzung für das Laden zuhause und am Arbeitsplatz – mit vielfältigen Bezahlmöglichkeiten, transparenter Preisinformation und zunehmendem Komfort durch ergänzende Infrastruktureinrichtungen am Ladestandort.
DIE LADEINFRASTRUKTUR IST BEREIT – DIE NETZE NOCH NICHT
Während Österreich beim Ausbau der Ladeinfrastruktur gut aufgestellt ist, sieht SMATRICS bei der Integration in das Energiesystem noch Aufholbedarf. Am Schnittpunkt Netz dürfe es für die Ladeinfrastruktur nicht länger „bitte warten“ heißen. Besonders bei Netzanschlüssen, Genehmigungsprozessen und der Digitalisierung bestehen weiterhin Schwachstellen. Zu lange Wartezeiten, fehlende Standardisierungen und uneinheitliche Abläufe bremsen den Ausbau.
Der SMATRICS Masterplan 2.0 macht deutlich: Die nächste Phase der Mobilitätswende wird nicht allein an der Anzahl der Ladepunkte entschieden, sondern wie gut es gelingt, E-Fahrzeuge, Ladeinfrastruktur und Energiesystem zu einem leistungsfähigen Ökosystem zu verbinden, das Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Klimaschutz gleichermaßen unterstützt. „Die erste Phase der E-Mobilität war eine österreichische Erfolgsgeschichte. Dennoch ist die Transformation der Mobilität kein Selbstläufer. Um in dieser zweiten Phase das volle Potenzial gut zu nutzen, müssen wir die beiden Säulen Mobilität und Energie von einem Nebeneinander zu einem Miteinander überleiten“, schließt Hinrichs.
Der SMATRICS Masterplan 2.0 steht zum Download zur Verfügung unter: https://smatrics.com/de/ueber-uns/presse
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Hauke Hinrichs, CEO SMATRICS, präsentiert den SMATRICS Masterplan 2.0.
ÜBER SMATRICS
SMATRICS unterstützt Unternehmen und Flottenbetreiber beim Weg in die e-mobile Zukunft. Mit „powered by SMATRICS“ plant, betreibt und serviciert das Unternehmen Ladeinfrastruktur in Österreich und Deutschland. Das Green-Tech-Unternehmen ist ein Tochterunternehmen von VERBUND und EnBW Energie Baden-Württemberg AG und beschäftigt mehr als 140 Mitarbeiter:innen. In Österreich betreibt das Unternehmen als SMATRICS EnBW das größte flächendeckende Schnellladenetz, das 2026 um rund 250 Schnellladepunkte erweitert wird. Alle Infos unter smatrics.com
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