
Handelsverband: Foodwatch-Vorwürfe halten Faktencheck nicht stand. Lebensmittelpreisentwicklung deutlich unter Gesamtinflation.
Preise der billigsten Lebensmittel zuletzt um 5,5% gesunken. MwSt-Senkung wird vom LEH vollständig an Kunden weitergegeben. BWB bestätigt dies bereits bei Damenhygieneprodukten.
Der Handelsverband weist die jüngsten VORWÜRFE VON FOODWATCH zur MEHRWERTSTEUERSENKUNG auf Grundnahrungsmittel und zur MARKTKONZENTRATION BEI EIGENMARKEN im Lebensmittelhandel entschieden zurück. Die Behauptung, der Lebensmittelhandel würde von der Steuerentlastung profitieren oder Konsumentinnen und Konsumenten nicht vollständig entlasten, entbehrt jeder sachlichen Grundlage.
_„Die Aussagen von foodwatch sind offenkundig IDEOLOGISCH MOTIVIERT und halten einem Faktencheck nicht stand. Der österreichische Lebensmittelhandel wird die MEHRWERTSTEUERSENKUNG auf Grundnahrungsmittel ZU 100 PROZENT AN DIE KUNDINNEN UND KUNDEN WEITERGEBEN. Alles andere wäre auch wirtschaftlich völlig unlogisch, denn im intensiven Wettbewerb kann sich kein Unternehmen künstliche Preisaufschläge leisten“,_ erklärt RAINER WILL, Geschäftsführer des freien, überparteilichen Handelsverbands.
Der heimische Lebensmittelhandel hat sich seit Monaten auf die MwSt-Umsetzung vorbereitet und rund SECHS MILLIONEN EURO IN DIE UMSTELLUNG von Warenwirtschafts- und Kassensystemen investiert. Die gesetzlichen Vorgaben werden AB 1. JULI eins zu eins umgesetzt.
LEBENSMITTELPREISE DEUTLICH SCHWÄCHER GESTIEGEN ALS ALLGEMEINE INFLATION
Besonders unverständlich ist aus Sicht des Handelsverbands der Versuch von foodwatch, die PREISENTWICKLUNG IM LEBENSMITTELHANDEL VERZERRT darzustellen. Laut Statistik Austria lag die Teuerung bei Nahrungsmitteln und alkoholfreien Getränken in Österreich im Gesamtjahr 2024 mit +2,6% deutlich unter der allgemeinen Inflation von +2,9%. 2025 lag die Gesamtinflation bei +3,6%, die Teuerung bei Nahrungsmitteln bei +2,9%. Der heimische LEBENSMITTELHANDEL hat also in beiden Jahren INFLATIONSDÄMPFEND gewirkt.
_„Wer behauptet, der Lebensmittelhandel sei ein Preistreiber, ignoriert die FAKTEN. Die Preise für Lebensmittel sind in den vergangenen Jahren weit weniger stark gestiegen als die allgemeine Inflation. Die PREISE DER BILLIGSTEN LEBENSMITTEL sind von März 2025 bis März 2026 laut AK PREISMONITOR sogar UM 5,5% GESUNKEN. Gleichzeitig ist der Wettbewerb im österreichischen Lebensmittelhandel einer der INTENSIVSTEN EUROPAS. Wir haben unzählige Aktionen und Rabatte sowie HOCHWERTIGE EIGENMARKEN, die den Konsumentinnen und Konsumenten günstige Einkaufsalternativen bieten“_, bestätigt WILL.
EIGENMARKEN STÄRKEN DEN WETTBEWERB und bieten Millionen Haushalten hochwertige Lebensmittel zu besonders attraktiven Preisen. Gerade in Zeiten hoher Inflation sind sie für viele Familien ein wichtiger BEITRAG ZUR ENTLASTUNG DES HAUSHALTSBUDGETS.
Auch die aktuellen Analysen des WIFO zeigen, dass die Lebensmittelpreise in Österreich in den letzten Jahren DEUTLICH WENIGER STARK GESTIEGEN SIND ALS IM EUROPÄISCHEN SCHNITT.
Fakt ist: Der heimische Lebensmittelhandel verzeichnet seit Jahren reale Umsatzrückgänge bzw. nur geringe Zuwächse (real -3,2% in 2022; -1% in 2023; +1,7% in 2024) bei einer sehr geringen tatsächlichen Rentabilität von durchschnittlich lediglich 0,5% bis 2,5% des Umsatzes hin. Bei GLOBALEN NAHRUNGSMITTELPRODUZENTEN ist die Rentabilität häufig rund 10x höher.
BWB-BERICHT BELEGT: STEUERENTLASTUNG KOMMT VOLLSTÄNDIG BEI DEN KONSUMENTEN AN
Der Handelsverband verweist zudem auf den jüngsten BERICHT DER BUNDESWETTBEWERBSBEHÖRDE (BWB) zur MEHRWERTSTEUERSENKUNG BEI DAMENHYGIENEPRODUKTEN. Die Behörde kam dabei zum eindeutigen Ergebnis, dass die Steuersenkung vollständig an die Konsumentinnen und Konsumenten weitergegeben wurde.
Die BUNDESWETTBEWERBSBEHÖRDE hat erst kürzlich schwarz auf weiß bestätigt, dass der Handel die MEHRWERTSTEUERSENKUNG BEI DAMENHYGIENEPRODUKTEN vollständig weitergegeben hat. Warum sollte ausgerechnet bei GRUNDNAHRUNGSMITTELN etwas anderes gelten? Die Vorwürfe von foodwatch widersprechen damit sogar den Feststellungen jener Behörde, die den WETTBEWERB IN ÖSTERREICH überwacht.
Der ÖSTERREICHISCHE LEBENSMITTELHANDEL sichert mit 9.400 VERKAUFSSTANDORTEN die wohnortnahe Versorgung der rund 9,2 Millionen Menschen, die in Österreich leben – von den Ballungszentren bis ins letzte Alpental. Außerdem stützt er mit 140.000 ARBEITSPLÄTZEN und 31,5 MILLIARDEN EURO UMSATZ den Wirtschaftsstandort.
_„PAUSCHALE SCHULDZUWEISUNGEN helfen niemandem, weder den Konsumentinnen und Konsumenten noch den heimischen Bäuerinnen und Bauern, noch den Handelsunternehmen. Wer LEISTBARE UND HOCHWERTIGE LEBENSMITTEl sichern will, sollte den intensiven Wettbewerb im österreichischen Handel anerkennen, statt ihn mit pauschalen Vorwürfen schlechtzureden“_, so Handelssprecher RAINER WILL.
Handelsverband
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Pressesprecher
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